Das Buch Hiob im Leseservice Volxbibel Kapitel 06

Das Buch Hiob im Leseservice Volxbibel Kapitel 06

Jochen Nuding [ Vorleser Leseservice Volxbibel ]

Hiobs Reaktion auf Elifas' Ansage

Entsetzen über das Unverständnis seiner engen Freunde ihm gegenüber schreit aus allen Worten dieses Kapitels zu dem dieser Beitrag "Das Buch Hiob im Leseservice Volxbibel Kapitel 06" eine Lanze zum selber Nachhören brechen möchte.

Im letzten Kapitel und Beitrag hier ging es ja auch darum, welche Seite einer engen Freundschaft uns bekannt ist, oder mit welcher wir uns aus dieser Geschichte heraus identifizieren würden. Normal wäre sicher, dass es in ausgewogenen Freundschaften auf Augenhöhe, ein beständiges Geben und Nehmen ist, keiner zu kurz kommt und man je nach Lage, sich gegenseitig, wechselseitig wieder aufbaut, unterstützt und für einander da ist. Das war wohl auch das, was Hiob mit Gott selber all die Jahre zuvor erlebt hatte und was von jetzt auf gleich sich verändert hatte, ohne dass er sich erklären könnte, dass und warum sich Gott scheinbar verändert haben könnte.

Er erlebte, dass Gott nett zu ihm war. Er wusste, dass er von Gott gemacht worden war und dieser ihn auch als sein Geschöpf liebte. Deshalb hatte er Respekt vor Gott und erlebte fetten Segen auf allen Ebenen. Die Meinung seiner engen Freunde brachten ihn eher zusätzlich auf die Palme, als dass diese ihm irgend eine Hilfe gewesen wären. Er fragte sie ernsthaft, auf welcher Seite sie stehen. Ob sie jetzt gegen ihn und auf Gottes Seite stehen würden? All das, was er gerade zuvor erleben musste, wirkt auf ihn so, als hätte sich Gott - warum auch immer - gegen ihn gestellt. Das war ihm ein Rätsel.

Er war sich aber 100% keiner Schuld, keinem gebauten Mist bewusst - außer vielleicht aus seinen jungen Jahren. Sicher, das müsste es dann sein, warum und wofür er jetzt bestraft werden würde und leiden müsste. Aber eigentlich, so sagt er, scheint es mehr an Gott zu liegen. So will er, dass dieser ihn versteckt, bis Gott selber sich beruhigt hätte und sie wieder ihre leidenschaftliche Beziehung wie zuvor weiterleben könnten.

Hiob schien viel von der Beziehung zu Gott verstanden zu haben, die ja in der Liebe, die Gott in Person ist, ihre Wurzeln und ihr Fundament hat. Genauso hat Jesus später im Neuen Testament [ NT ] ja auch den einzig lebendigen Gott und himmlischen Vater den Menschen live vor Augen gemalt, durch sein Reden und Tun. Alles, was Jesus sagte oder getan hatte, kam immer direkt und ausschließlich nur von Gott, seinem Vater. Er hatte niemals etwas eigenes, aus sich heraus einfach gemacht. Das sollte das Vorbild für alle Menschen sein, wie Gott sich das Zusammenleben und die Beziehung zu seinen Menschen, die er liebevoll für sich geschaffen hatte, eigentlich vorstellte.

Hiob war womöglich ähnlich wie König David seiner Zeit voraus. Der Respekt vor Gott hatte eher eine Gewichtung dorthin, dass Gott der strafende Gott ist und man sich ja nichts zu schulden kommen lassen sollte, sonst Rübe ab. Ähnlich, wie ich es selber von Kind auf für mich erlebt hatte, obwohl "Gott ist die Liebe" bekannt wurde. Aber Hiob lebte wie David eine persönliche und tägliche Beziehung mit Gott, und beiden war es wichtig, nach dem Willen ihres lebendigen Gottes zu Fragen, der das ganze Universum, den Himmel, die Erde, das Meer und eben alles Leben gemacht hatte. Der der Gott aller sein wollte, für sie sorgen und mit ihnen zusammen sein wollte. Gott wollte in der Nähe seiner Menschen und Geschöpfe sein. Der Typ, der Gott da Herausforderte und wegen dem Hiob ja litt, wollte das nicht. Weil es sein Ende bedeutet hätte, wenn Gott es schaffte, den Weg in das Zusammensein mit ihm selber wieder zu ebnen, trotz des miesen Sündenfalls, den der Typ ja bei den ersten Menschen geschafft hatte auf die Erde zu bringen. Durch seine Lüge über Gott, dass dieser den Menschen nicht die Wahrheit gesagt hatte, oder diese Wahrheit über das Wissen von Gut und Böse ihnen verschwiegen hätte.

Gott wollte von Anfang an immer die Nähe und die Beziehung in Liebe aus sich heraus zu seinen Geschöpfen. Von Anfang an wusste er, dass der Mensch unfähig sein würde, das selber zu schaffen. Würde er es selber schaffen können, würde sich der Mensch auch selber die Ehre geben dafür und wäre unabhängig von seinem Schöpfer. So wie der Typ sich von ihm unabhängig gemacht hatte. Aber schon in der Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist kann man erkennen, dass es um Beziehung geht. Um ein miteinander und füreinander und nicht um ein gegeneinander oder "Ich kann das ohne dich!" Im Sinne von: "Siehste, ich schaffe das auch ohne dich!" Der Typ war neidisch und eifersüchtig auf seinen Schöpfer und dessen Macht, Größe und Herrlichkeit. Er war selber so mega-prächtig von dem lebendigen Gott gemacht worden, dass er ihm sehr, sehr nahe kam. Dieses letzte Stückchen, was ihm fehlt um Gott gleich zu sein und ihn dann irgendwie vielleicht auch übertrumpfen zu können, das wollte er sich eben selber holen und sein eigenes Reich mit der Ehre nur für ihn aufbauen und keine Ehre mehr seinem Schöpfer zu geben, die diesem allein gebührt und derer nur dieser allein würdig ist. Er wollte keinen Respekt mehr vor seinem Schöpfer haben und das auch in sein Umfeld der Engel und nun der Menschen tragen um möglichst viel mit auf seine Seite zu ziehen. Das war auch das Ziel, wozu er Jesus auf der Erde versuchte. Nachdem dieser 40 Tage und Nächte gehungert und gefastet, also nichts gegessen hatte und mit dem Heiligen Geist zusammen war. Hätte Jesus da dieser Lüge der Abkürzung, dass er nicht Leiden und als Opfer sterben muss, sondern nur dem Typ die Ehre geben muss, geglaubt - wäre der genialste Plan aller Zeiten zerplatzt - komplett und für immer.

Danke Jesus, dass du bis zum Schluss gehorsam warst und immer das getan hast, was der himmlische Vater wollte, das wollen wir auch lernen und leben, bis du wiederkommst!

Volxbibel [ AT & NT 2014 ] Bild zum Beitrag "Das Buch Hiob im Leseservice Volxbibel Kapitel 06" Texte: Martin Dreyer, Vorleser: Jochen Nuding


Podcasts zum aktuellen Buch über Hiob

Wie aufgebracht Hiob war im Kapitel 06, zu welchem dieser Beitrag verfasst wurde, kannst du gerne jetzt hier selber hören:

https://hearthis.at/jochen-n-nehcoj/vb-hiob-06-2022-02-09-09-31-11-482/

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Infos rund um den Leseservice Volxbibel

Weitere Infos zum Leseservice Volxbibel, und auch zum Vorleser, sowie eine Übersicht aller bereits verfügbaren Bücher findest du im privaten Blog über den Link unter dem Titel "Übersicht & Infos".


Vielen Dank für dein Interesse.


Wenn Hiob schon so viel und fetten Segen damals durch sein tägliches Leben in Beziehung zu seinem Schöpfer erleben konnte, der noch unter dem Alten Bund und dem Gesetzt Gottes gelebt hatte, wie viel mehr an fettem Segen hat Gott in Jesus da im Neuen Bund für uns vollbracht?! Genau das gilt es zu entdecken und zu erleben - heute, jetzt und für immer in täglicher Beziehung!

Jochen


Übersicht & Infos

https://nuding-net.de/2021/02/17/volxbibel-leseservice-auf-hearthis/

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