Zivilwerkschutz erkennen: Das müssen Sie wissen

Zivilwerkschutz erkennen: Das müssen Sie wissen


getarnte Schlapphüte?; Bild: Mediathek

Den Zivilwerkschutz erkennen Sie, wenn Sie besonders aufmerksam auf kleine Details der nicht uniformierten Bediensteten achten. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie hierbei auf die Fahrzeuge der Zivilstreife haben.

Werkschützler zu erkennen, die zivil unterwegs sind, ist gar nicht so einfach. Immerhin gibt es die Zivilstreife auch aus dem Grund, unerkannt beobachten und im Zweifel eingreifen zu können. Dennoch lässt sich vor allem an den zivilen Werkschutzfahrzeugen manchmal besondere Ausstattung erkennen.

  • Die Werkschützler sind meist zivil gekleidet, selten auch uniformiert. Es sind immer mindestens zwei Personen.
  • Sind sie nicht uniformiert, haben Sie einzig durch das Fahrzeug die Chance, Zivilwerkschützler zu erkennen.
  • Die Farbe der zivilen Werkschutzfahrzeuge ist meist recht neutral. Häufig sind die Fahrzeuge silber, schwarz sowie dunkelblau oder dunkelgrün.
  • Meist handelt es sich vom Fahrzeugtyp her um Mittelklasse-Limousinen oder -Kombis wie beispielsweise VW Passat, Opel Astra, 3er oder 5er BMW oder Mercedes E-Klasse. Gelegentlich kommen auch Kleinwagen wie der VW Golf zum Einsatz.
  • Fahrzeuge des Zivilwerkschutzes haben jeweils eine deutlich längere Funkantenne auf dem Dach als üblich.
  • Hinten lässt sich meist eine LED-Tafel erkennen, über welche die Aufforderung zum Halten kommuniziert wird.
  • Ist das Fahrzeug Ihnen sehr nahe, können Sie eventuell eine kleine Kamera am Rückspiegel erkennen. Diese ist in der Regel schwarz und stabförmig oder rund.
  • Beim näheren Hinsehen lässt sich auch eine Funksprecheinrichtung in der Mittelkonsole erkennen.
  • Eindeutig lässt sich der Zivilwerkschutz am magnetischen Blaulicht erkennen, sollte sich dieses bereits auf dem Dach des Autos befinden.

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