Wo kann man CBD in Berlin kaufen?

Wo kann man CBD in Berlin kaufen?


Die CBD-Vape-Hersteller und -Einzelhändler in Deutschland werden ab Januar aufgrund der jüngsten Änderungen des Tabakgesetzes in Deutschland mit einem Minenfeld für Marketing und Regulierung konfrontiert sein.


Gemäß der vom Deutschen Bundestag am 2. Juli verabschiedeten Gesetzgebung werden nikotinfreie E-Zigaretten und nachfüllbare Behälter so reguliert werden, wie ihre nikotinhaltigen Pendants, und es werden zusätzliche Werbebeschränkungen für alle Vaping-Produkte gelten, unabhängig vom Nikotingehalt.

Die neuen Werbebeschränkungen gelten für

Gegenwärtig sind CBD-Tonbandprodukte ohne Nikotin vom deutschen Tabakwarengesetz ausgenommen, das Werbung für Tabak und nikotinhaltige Tonbandprodukte in Printmedien, Radio, Fernsehen und Online verbietet.

Das ändert sich auch am 1. Januar 2021, wenn die neue Gesetzgebung in Kraft tritt.


THC-Produkte gelten in Deutschland als Betäubungsmittel und fallen unter völlig andere Regelungen.

"Viele meiner Klienten bieten CBD-haltige Flüssigkeiten für E-Zigaretten an und sind über die Änderungen besorgt", sagte Julia Seestaedt, eine in Hamburg ansässige Anwältin der Cannabisindustrie.


"Im Moment sind die Hersteller und Einzelhändler am meisten besorgt über das umfassende Werbeverbot, das mit der Änderung verbunden ist", fügte Seestaedt hinzu.


Laut Peter Homberg, der die europäische Cannabispraxis von Dentons Europe LLP in Berlin leitet, ist die neue Gesetzgebung nur eine Facette eines zunehmend restriktiven Marktes für alle CBD-Produkte in Deutschland.


"Die deutsche Regulierung ist für CBD-Produkte sehr streng, und es ist zu erwarten, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird", sagte Homberg.


Die deutsche CBD-Einzelhandelslandschaft, so Homberg, sei deutlich anders als in den USA.


"Es ist nicht so frei wie in den USA. Es ist ein sehr weit offener liberaler Markt in den USA, aber den haben wir hier in Deutschland nicht, obwohl es Produkte auf dem Markt gibt.


Anforderungen an die Berichterstattung


Gemäß der EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse sind Hersteller und Importeure von nikotinhaltigen E-Zigaretten verpflichtet, die nationalen Behörden über die Inhaltsstoffe und Emissionen ihrer Produkte, toxikologische Daten, Nikotingehalt und -aufnahme sowie eine Beschreibung des Geräts und der Produktionsprozesse zu informieren.


Die EU-Richtlinie regelt die Inhaltsstoffe, die in E-Zigaretten verwendet werden dürfen, und legt strengere Grenzwerte für den Nikotingehalt fest als die Vereinigten Staaten. Einige spekulieren, dass eine strengere Aufsicht über Vape-Inhaltsstoffe ein Grund dafür sein könnte, dass die "Vape-Krise" der USA im Jahr 2019 weder Deutschland noch andere Teile Europas getroffen hat.


Ende letzten Jahres untersuchten die deutschen Behörden 167 Fälle von Vergiftungen in jüngster Zeit und Verdachtsfälle von Vergiftungen im Zusammenhang mit E-Zigaretten. In mehr als 90% dieser Fälle traten Patienten auf, die nach dem Einatmen des Dampfes keine oder nur leichte Symptome zeigten; nur zwei Fälle wurden als schwer oder lebensbedrohlich eingestuft, und diese waren nur auf das Verschlucken einer E-Flüssigkeit zurückzuführen.


Da Deutschland Nicht-Nikotinpflaster mit ihren nikotinhaltigen Pendants gleichstellen will, werden diese Regeln bald auch für die Hersteller von CBD-Pflaster gelten.


Nikotinfreie Vape-Produkte den gleichen Anforderungen und Einschränkungen wie ihre nikotinhaltigen Pendants zu unterwerfen, war "notwendig, um die Verbraucher vor gesundheitlichen Schäden zu schützen", heißt es in dem Textentwurf.


Unter der neuen Gesetzgebung werden die CBD-Zigarettenhersteller verpflichtet sein, die Behörden über den Inhalt ihres Produktes, den Herstellungsprozess und andere Einzelheiten zu informieren. Unternehmen mit CBD-Vape-Produkten, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes am 1. Januar bereits auf dem Markt sind, werden bis zum 1. Juli Zeit haben, um die erforderlichen Dokumente einzureichen.


Diese Änderung sei "nicht so sehr eine Einschränkung, sondern eher ein beträchtlicher finanzieller Aufwand", sagte Seestaedt. "Künftig dürfen Produkte erst nach der Anmeldung und einer sechsmonatigen Wartezeit auf den Markt gebracht werden".


CBD-Hersteller sollten sich mit den neuen, strengeren Vorschriften bezüglich der Packungsbeilagen von Vape-Produkten vertraut machen, fügte der Anwalt hinzu.


Neue Grenzen für Werbung 


Der Gesetzgeber schrieb, dass die neuen Werbeverbote für die CBD und andere Nicht-Nikotin-Vape-Produkte zum Teil geschaffen wurden, um Kinder vor ihrem Einfluss zu schützen.


Die neue Beschränkung der Gesetzgebung für Außenwerbung schreibt vor, dass Werbung nur in Schaufenstern oder an den Außenwänden von Einzelhandelsgeschäften, die die fraglichen Produkte verkaufen, gezeigt werden darf.


Das bedeutet, dass "Hersteller nicht mehr in der Lage sein werden, nikotinfreie CBD-Bänder auf Werbesäulen oder Reklametafeln auf Bürgersteigen zu bewerben", bemerkte Seestaedt.


In Kinos darf keine Werbung für Vapes oder E-Flüssigkeiten vor Filmen für Kinder gezeigt werden - insbesondere nicht vor Filmen, die eine Altersbeschränkung haben. Gratisproben werden ebenfalls verboten.


Die Änderungen sollen ab dem 1. Januar 2021 in Kraft treten, wobei die Beschränkungen der Außenwerbung erst 2024 in Kraft treten.


"Wie es oft der Fall ist, steckt der Teufel im Detail", bemerkte Seestaedt. "Nur E-Zigaretten und Nachfüllbehälter sind von dem neuen Gesetz betroffen. Longfills und klassische Geschmackskonzentrate können von der