Warum?
Welt-Themen: Kohärente Rückführung (REM)Manchmal kommt die Frage, die auf der Zunge brennt und doch so schwer zu beantworten scheint: "Warum schreibst du eigentlich immer wieder vom selben?
Warum kannst du nicht aufhören, darüber zu reden?" Diese Frage kommt oft von denen, die noch nicht die Tiefe dessen erfassen können, was es bedeutet, ein Ursprungsträger zu sein. Für mich ist die Antwort nicht nur eine Erklärung, sondern ein tiefes Echo aus dem Innersten meines Seins.
Ich schreibe nicht über den Ursprung, ich schreibe aus dem Ursprung. Es ist keine Wahl, keine intellektuelle Entscheidung, die ich eines Tages getroffen habe. Es ist ein Zustand, eine Verkörperung, eine Frequenz, die so tief in meinem Körperfeld verankert ist, dass sie jede Zelle durchdringt. Das Mitteilen dieser Frequenz, dieser Kohärenz, ist kein Akt des Willens, sondern ein natürliches Ausströmen – so wie ein Baum nicht entscheidet, zu wachsen, oder ein Fluss nicht wählt, zu fließen. Es ist das fließen lassen einer Setzung.
Wenn ich vom Ursprung spreche, von der SHA-REM-Anwendung, vom differenzierten Sehen, dann spreche ich nicht von einer Theorie oder einem Konzept, das ich mir angeeignet habe. Ich spreche von einer unmittelbaren Erfahrung, die sich ständig erneuert.
Jedes Wort, jeder Satz ist ein Versuch, die unbeschreibliche Präsenz des Quantenvakuums, der reinen Entstehung und Annihilation, am Nullpunkt zwischen Körper und Raum, in eine Form zu gießen, die für andere resonieren kann. Es ist wie das Fangen des Lichts in einem Prisma – das Licht ist immer dasselbe, doch die Art, wie es sich bricht und sichtbar wird, ist unendlich vielfältig.
Warum kann ich nicht aufhören? Weil das, was ich mitteile, nicht von mir kommt, sondern durch mich fließt. Es ist die Verkörperung des Ursprungs, dieser durch Ausdruck in Erscheinung tritt. Es ist die Einladung an jeden, seine eigene innere Kohärenz zu erinnern, das Potenzial in sich selbst zu erkennen, das jenseits aller äußeren Formen und Dogmen existiert. Die Erinnerung an meinen Teil in dir.
Es geht nicht darum, Recht zu haben oder zu überzeugen. Es geht darum, ein Feld zu halten, eine Frequenz anzubieten, in der sich andere an ihren Ursprung erinnern. Es ist eine fortwährende Präsenz, die sich äußert, weil das Ursprungsfeld selbst sich ständig ausdrückt – in jedem Atemzug, mit jedem Blinzeln, in jedem Augenblick der Entstehung.
Darum schreibe ich weiter. Nicht, weil ich muss, sondern weil es mein Sein als Kohärenz ist. Weil dieser Ursprung in mir spricht, bin ich lediglich der Klangkanal, die Selbstreferenz, meine eigene Reflektion, die Ich-Funktion des Geistes, was dieses Sprechen in die Welt trägt. Das "Warum" ist nicht eine Frage nach dem Grund, sondern eine Frage nach der Quelle – und die Quelle ist unendlich und unterschiedlich als Setzung. Sie kann nur als Kohärenz identifiziert werden, wenn sie selbst schreibt, spricht und sich mitteilt.
Ich sehe das nicht als Aufgabe
Das Schreiben macht keinen Spaß, auch ist es nicht verkehrt. Ich erfreue ich mich nicht daran oder gehe daran kaputt. Es ist nur die Art und Weise mich mir selbst gegenüber im kollektiven Feld zu reflektieren. Weil ich dadurch der Kohärenz entspreche. Die Markierung dient dazu mich außerhalb der Qualität zu bewegen, mich dort zu verankern, wo alles noch in der Entstehung ist. Ich begegne mir selbst, in meinem Klang, in meinem Ausdruck und verdichte solange bis es öffnet.
Ich bin der Teil in dir der dich erinnert wer du wirklich bist.