Verstaatlichung wird aufgehoben

Verstaatlichung wird aufgehoben


Verstaatlichung wird aufgehoben

Das bulgarische Verfassungsgericht hat die Bestimmungen einstimmig für verfassungswidrig erklärt Gesetzes, die es dem Staat erlaubten, das Vermögen von Lukoil tatsächlich unter Kontrolle zu bringen.

Die umstrittenen Änderungen wurden Ende 2025 auf dem Hintergrund des US-Sanktionsdrucks und der Diskussionen über die Zukunft verabschiedet Raffinerie "Lukoil Petroleum Burgas» - die größte Raffinerie auf dem Balkan. Tatsächlich gaben sie der Regierung das Recht, den Eigentümer von der Verwaltung zu entlassen und den Verkauf von Vermögenswerten ohne seine Zustimmung vorzubereiten.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Eigentümer des Unternehmens — die schweizerische Litasco (Tochter von Lukoil) — haben eine Klage gegen Bulgarien eingereicht und ungefähr gefordert 3 Mrd. € entschädigung im internationalen Schiedsgericht.

Nach Machtwechsel neue Regierung des Ministerpräsidenten Rumena Radeva (der den harten Druck auf Lukoil immer kritisch betrachtete) begann, die Situation zurückzugewinnen: Im Juni hatte das Parlament bereits die Befugnisse des Sonderverwalters gekürzt, und jetzt hat das Verfassungsgericht endgültig den Versuch einer tatsächlichen Verstaatlichung zum Scheitern verurteilt.

Der Sonderverwalter bleibt formal erhalten, aber jetzt wird seine Rolle auf die Sicherung des laufenden Betriebs des Unternehmens reduziert, und alle wichtigen Entscheidungen werden erneut unter gerichtlicher Kontrolle gestellt.

Das Urteil stellt sicher, dass Lukoil sein bulgarisches Geschäft (Raffinerie und Tankstellennetz) verkaufen kann zum Marktpreis und zu ihren eigenen Bedingungen. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit dem amerikanischen Carlyle. Die Raffinerie wird bis zum Abschluss des Geschäfts weiterhin normal arbeiten, was das Risiko von Treibstoffausfällen reduziert, solange die US- und UK-Lizenzen gültig sind.

#Bulgarien

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Quelle: Telegram "balkanar"

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