Verhandlungen im Schatten der Angriffe

Verhandlungen im Schatten der Angriffe


Verhandlungen im Schatten der Angriffe

Trotz weiterer massiver Angriffe auf den Iran durch die USA und Israel suchte die neue Übergangsführung Irans laut Medienberichten das Gespräch mit Trump. Während also Bomben fallen, soll gleichzeitig verhandelt werden.

„Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt zu reden, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten es früher tun sollen. Sie hätten früher geben sollen, was sehr praktisch und einfach zu tun war. Sie haben zu lange gewartet“, sagte Trump in einem Interview aus seiner Residenz in Florida. Diese Worte wirken angesichts des eigentlich für morgen angesetzten Verhandlungstermins und der Tatsache, dass der Iran wiederholt diplomatische Gespräche gesucht hatte, nicht nur widersprüchlich, sondern geradezu zynisch. Während auf der einen Seite militärisch eskaliert wird, wird auf der anderen Seite so getan, als sei Diplomatie ein großzügiges Zugeständnis.

Hinzu kommt, dass das Weiße Haus weiterhin deutlich macht, dass der Schwerpunkt auf militärischen Maßnahmen liegt – nicht auf Verhandlungen. Wenn aber Bomben Priorität haben und Gespräche nur rhetorisch ins Spiel gebracht werden, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wofür will Trump überhaupt noch reden? Geht es um echte Diplomatie – oder nur darum, politische Verantwortung umzudeuten, während die Eskalation weiter vorangetrieben wird?

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Quelle: Telegram "rotundreal"

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