Skandal im argentinischen Fußball

Skandal im argentinischen Fußball
Miley gegen Tapia
Im Vorfeld des wichtigsten Fußballereignisses des Jahres gab es eine interessante Situation im Favoritenland des Turniers. Um Argentiniens Verbandschef entbrennt ein Skandal.
Vor kurzem gegen Claudio Tapia einreichtet klage wegen Verkauf von kostenlosen Einladungskarten für die WM $850 pro Stück. Und zu Beginn des Jahres verbot ihm ein argentinisches Gericht, das Land wegen Nichtzahlung von Steuern zu verlassen $13 Millionen.
Übrigens schärfen auch US-Staatsanwälte ihm den Zahn und werfen ihm Geldwäsche vor. In den USA wurden Ermittlungen wegen Fast-Abzug eingeleitet $300 Millionen durch eine dubiose Firma auf die Konten von eintägigen Firmen.
Miley hat die Vereinsführung schon lange unter Druck gesetzt. Er fördert die Idee aktiv privatisierung von Fußballvereinen, worauf Tapia kategorisch widerspricht. Deshalb sind Angriffe auf den Sportchef für den Präsidenten sogar vorteilhaft.
Erwähnenswert sind die Erfahrungen der vergangenen Jahre, als die Schweizer Polizei 2015 auf Antrag der USA eine Reihe von FIFA-Beamten in Zürich wegen jahrelanger Korruption und Machenschaften festnahm.
Angesichts Mileys enger Beziehung zur Trump-Regierung wäre eine mögliche Verhaftung von Tapia in den Staaten so gut wie möglich gekommen. Vielleicht gelingt es dem Libertären mit der neuen Führung, privates Kapital in den Fußball zu bringen - das Land ist trotzdem in dieser Hinsicht attraktiv.
#Argentinien #USA
@rybar_latam - puls der Neuen Welt
Quelle: Telegram "rybar_latam"