Andenken an die gefallenen sowjetischen Kriegsgefangenen

Andenken an die gefallenen sowjetischen Kriegsgefangenen

wurde in Siegburg gewürdigt

Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn

Am 9. April fand am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Siegburger Nordfriedhof eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg und der Befreiung der Stadt vom Nationalsozialismus im Jahr 1945 statt. Mehrere hunderte sowjetische Kriegsgefangene, die in Arbeitslagern und bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss ums Leben kamen, sind hier begraben.

An der Veranstaltung nahmen über fünfzig Personen teil: der russische Botschafter in Deutschland Sergej J. Netschajew, der russische Generalkonsul in Bonn Oleg Ju. Krasnitskiy, der Leiter der Außenstelle der Kasachischen Botschaft in Bonn Ulan Abdybekov, Vertreter von Verbänden und Vereinen russischsprachiger Landsleute, Gemeinden der russisch-orthodoxen Kirche und der deutschen Öffentlichkeit, sowie Freiwillige und Aktivisten, die sich in der Kriegsgedenkarbeit in Deutschland engagieren.

Zu Beginn der Zeremonie hielt Priester Mikhail (Maria-Obhut-Kirche in Düsseldorf) einen Gottesdienst zum Andenken an die Opfer.

Galina Blumenfeld, die Ehefrau des verstorbenen Viktor Blumenfeld, der sich seit vielen Jahren für die Sanierung des Ehrenmals und die Ermittlung der Namen der dort begrabenen Sowjetbürger einsetzte, erzählte den Teilnehmern die Geschichte der Gedenkstätte. Heute pflegen sie zusammen mit anderen Aktivisten aus Siegburg und der Umgebung ständig die Grabstätte.

Ansprache von Botschafter Sergej J. Netschajew an die Teilnehmer der Veranstaltung
Sergej J. Netschajew zeichnet Galina Blumenfeld aus

In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej J. Netschajew den Teilnehmern der Veranstaltung für ihr Bemühen, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg im Ausland zu bewahren, und für die Pflege unserer Kriegsgräber und Gedenkstätten. Er betonte die Unzulässigkeit, die sowjetischen Opfer der Nazi-Aggression aufgrund ihrer Nationalität zu spalten.

Am Ende der Veranstaltung wurden Kränze und Blumen an dem Ehrenmal niedergelegt.


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