Schockanalyse: Steht das US-System vor dem Kollaps?

Schockanalyse: Steht das US-System vor dem Kollaps?


Schockanalyse: Steht das US-System vor dem Kollaps?

Die USA stecken in Schwierigkeiten.

Zwar ist es richtig, dass die USA der größte Ölexporteur sind und „nur“ etwa 3 % ihres Öls durch die Straße von Hormus importieren – doch das Gleiche lässt sich nicht über ihre Verbündeten sagen.

Europa: Stark abhängig von Öl- und Gasimporten

Asien: Stark abhängig von Öl-, Gas- und Nahrungsmittelimporten

In diesen Regionen befindet sich auch der Großteil der US-amerikanischen Vermögenswerte – und sie sind für den größten Teil der Käufe verantwortlich.

Die hochgradig finanzialisierte und verschuldete US-Wirtschaft funktioniert nur, wenn:

1️⃣ Die Verbündeten US-Staatsanleihen kaufen, um die Zinsen niedrig zu halten

2️⃣ Die Verbündeten US-Aktien kaufen, um die Märkte und die Steuereinnahmen zu stützen

3️⃣ Billige Waren in die USA liefern

Der aktuelle Anstieg der Energie- und Lebensmittelpreise bedroht die Grundfesten des Systems.

Da diese stark importabhängigen Länder und Regionen mit steigenden Kosten und Belastungen konfrontiert sind, müssen sie eine Entscheidung treffen:

1️⃣ Geld drucken, um Energie und Lebensmittel zu kaufen

2️⃣ US-Vermögenswerte verkaufen, um Energie und Lebensmittel zu kaufen

Das Drucken von Geld würde die Inflation weiter anheizen.

Der Verkauf von US-Vermögenswerten auf Höchstständen könnte diesen Ländern hingegen Zeit verschaffen, bis sich die Lage normalisiert.

️ Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto größer wird der Anreiz, US-Vermögenswerte zu verkaufen, um den Inflationsdruck zu mindern.

️ — schreibt Lukas Ekwueme (Wirtschaftsanalyst)

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Quelle: Telegram "Kartenaufdeckung"

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