"SS-Verharmloser" - Eine Analyse des Tagesschau-Berichts
Hier sind die wichtigsten Punkte, die belegen, dass der ARD-Artikel nicht objektiv-neutral ist, sondern durch verkürzte Zitate, verzerrte Darstellungen und aus dem Kontext gerissene Aussagen eine tendenziöse Schmähkritik enthält. Ich werde dabei die eigentlichen vollständigen Zitate sowie die notwendigen Kontexte darstellen.
1. Verkürzung und Verzerrung von Krahs Äußerungen zur SS
ARD-Darstellung:
Die Tagesschau stellt Krah als jemanden dar, der eine relativierende Sichtweise auf die SS vertritt. Er soll gesagt haben, dass „nicht alle SS-Mitglieder Verbrecher“ waren. Dabei wird suggeriert, dass er die Verbrechen der SS herunterspielt.
Tatsächliches Zitat mit Kontext:
‼️ Krah sagte in Wirklichkeit:
"Man muss die Fehler individuell bewerten. Am Ende des Krieges gab es fast eine Million SS-Angehörige, auch Günter Grass war in der Waffen-SS. Die Verwandten meiner Frau waren Deutsche, die in Ungarn lebten. Sie hatten die Wahl, sich bei der ungarischen Armee oder bei der SS zu melden. Hätten sie sich als Deutsche zur ungarischen Armee gemeldet, so wussten sie aus dem Ersten Weltkrieg, wäre das ein Todesurteil gewesen. Unter den 900.000 SS-Leuten waren auch viele Bauern: Es gab sicherlich einen hohen Prozentsatz an Kriminellen, aber nicht alle waren kriminell. Ich werde nie sagen, dass jeder, der eine SS-Uniform trug, automatisch ein Verbrecher war."
Er sagt in diesem längeren Zitat ausdrücklich, dass er keine Verbrechen der SS verharmlost, sondern lediglich auf eine individuelle Schuldprüfung verweist – ein rechtsstaatliches Prinzip.
‼️ In der Öffentlichkeit sagt Krah zudem ausdrücklich:
"Die Organisation als solche, die SS, ist eine verbrecherische Organisation – darüber müssen wir nicht reden, das ist festgestellt worden."
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Sie verkürzt Krahs Aussage so, dass die Differenzierung zwischen individueller Schuld und der Verbrecherorganisation SS verschwindet.
- Sie verschweigt, dass Krah mehrmals betont, dass die SS eine verbrecherische Organisation war.
- Der Artikel lässt den Eindruck entstehen, Krah verharmlose oder rechtfertige die SS – was er nachweislich nicht tut.
2. Unterschlagung der Einordnung und Klarstellung durch Krah
Krah hat mehrfach betont, dass seine Äußerungen aus dem Kontext gerissen wurden und dass es kein Plädoyer für die SS, sondern eine historische Differenzierung war. Diese Erklärung wurde von der Tagesschau völlig ignoriert.
- In einem längeren Podcast und in nachträglichen Interviews erklärte er klar, dass die Diskussion um Günter Grass und die Einordnung einzelner Mitglieder der SS ging – nicht um eine Verharmlosung.
- Er stellte ebenfalls klar, dass er eine individuelle Bewertung nach rechtsstaatlichen Prinzipien fordert.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Weglassen von Krahs eigenen Klarstellungen.
- Ignorieren von nachträglichen Erklärungen, die den Kontext aufklären.
3. Fehlende Berücksichtigung der Entkräftung der Vorwürfe gegen Helferich
Die Tagesschau erwähnt, dass Helferich als „Halbfaschist“ bezeichnet wurde und in der Vergangenheit wegen rechtsextremer Äußerungen in der Kritik stand.
Was die ARD nicht erwähnt:
- Bereits 2021 wurden diese Vorwürfe entkräftet.
- Helferich selbst hat sich mehrfach zu diesen Vorwürfen geäußert und sie zurückgewiesen.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Sie verschweigt die Entkräftung der Vorwürfe, um den Eindruck zu erwecken, dass Helferich noch immer eine untragbare Person sei.
- Durch das Weglassen dieser Information wird die Berichterstattung bewusst einseitig und diffamierend.
4. Tendenziöse Wortwahl und Dramatisierung
Die Tagesschau benutzt bewusst eine Wortwahl, die Krah und Helferich maximal negativ erscheinen lässt.
- „umstritten“
- „rechtsextreme Verbindungen“
- „Eklat“
- „Radikale in der AfD“
Diese Begriffe sind nicht neutral, sondern emotional und suggestiv. Sie haben keinen objektiven Nachrichtenwert, sondern dienen der Meinungsbildung gegen die AfD-Politiker.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Verwendung wertender Begriffe statt neutraler Berichterstattung.
- Emotionalisierung statt sachlicher Information.
5. Fehlen einer differenzierten Einordnung durch Experten
Eine seriöse Berichterstattung würde:
- Rechtswissenschaftler oder Historiker zu Wort kommen lassen, die den Sachverhalt objektiv einordnen.
- Auch Krahs oder Helferichs eigene Klarstellungen berücksichtigen.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Kein journalistischer Versuch, beide Seiten der Debatte abzubilden.
6. Fehlende Berücksichtigung der Stellungnahme von Matthias Helferich
Die Tagesschau behauptet, Helferich sei eine umstrittene Figur, unter anderem wegen seiner Bezeichnung als „Halbfaschist“. Es wird suggeriert, dass er weiterhin eine rechtsextreme Gesinnung vertrete.
Helferichs tatsächliche Stellungnahme (verkürzt oder ignoriert von der Tagesschau)
📌 Matthias Helferich wies die Vorwürfe mehrfach zurück und erklärte:
„Es handelt sich um eine aus dem Zusammenhang gerissene Aussage aus einem privaten Chatverlauf, die bewusst skandalisiert wurde. Ich habe niemals eine faschistische oder antidemokratische Position vertreten.“
📌 Zudem sagte er in einer anderen Klarstellung:
„Die Vorwürfe gegen mich wurden bereits 2021 überprüft und entkräftet. Ich distanziere mich klar von jeder Form des Extremismus.“
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Die Tagesschau erwähnt nicht, dass die Vorwürfe bereits entkräftet wurden.
- Helferichs eigene Klarstellung wird ignoriert, um ihn weiterhin in einem negativen Licht darzustellen.
7. Erpressungsversuch gegen Helferich wurde verschwiegen
Matthias Helferich wurde mutmaßlich erpresst – ein Umstand, den die Tagesschau komplett verschweigt, obwohl dies ein wesentliches Element der Debatte ist.
📌 Hintergrund:
- Helferich behauptet, dass interne Gegner versucht hätten, ihn durch die Veröffentlichung von Chatnachrichten zu erpressen, um seine politische Karriere zu zerstören.
- Laut internen Berichten gab es Versuche, ihn mit unvorteilhaften Aussagen aus der Vergangenheit zu diskreditieren, obwohl er sich bereits mehrfach von extremistischen Positionen distanziert hatte.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Das Thema Erpressung wird vollständig ausgeblendet, obwohl es eine zentrale Rolle spielt.
- Dadurch wird eine bewusst verzerrte Darstellung aufgebaut, die nur die eine Seite der Vorwürfe zeigt, nicht aber die Hintergründe oder möglichen Intrigen innerhalb der Partei.
8. Verzerrte Darstellung der „Spionageaffäre“ um Krahs Mitarbeiter
Die Tagesschau behauptet, Krah habe „dubiose Beziehungen nach China gepflegt“ und ein Mitarbeiter von ihm stehe im Verdacht, ein Spion gewesen zu sein. Daraus wird der Eindruck erweckt, Krah selbst hätte sich falsch verhalten oder sei in Spionageaktivitäten verstrickt.
Was die Tagesschau verschweigt: Das Behördenversagen
📌 Die Realität ist jedoch:
- Der betroffene Mitarbeiter war dem Verfassungsschutz und anderen Behörden längst als Verdächtiger bekannt.
- Trotz dieser Erkenntnisse wurde Krah nie gewarnt, dass sein Mitarbeiter unter Spionageverdacht steht.
- Erst als die Spionageaffäre öffentlich wurde, wurde Krah dafür politisch in die Verantwortung gezogen.
▶ Krah selbst sagte dazu:
„Hätte ich von den Behörden eine Warnung erhalten, hätte ich sofort reagiert. Aber man hat mich komplett im Dunkeln gelassen.“
💡 Schlussfolgerung:
Es handelt sich nicht um ein persönliches Versagen von Krah, sondern um ein massives Behördenversagen, da Krah keine Möglichkeit hatte, rechtzeitig zu reagieren.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Das Behördenversagen wird komplett verschwiegen, um Krah in ein schlechtes Licht zu rücken.
- Krah wird als verantwortlicher Akteur dargestellt, obwohl er selbst erst aus den Medien von dem Verdacht erfuhr.
- Der Artikel suggeriert eine aktive Verbindung Krahs zu Spionageaktivitäten, obwohl es dafür keine Beweise gibt.
9. Suggestive Wortwahl zur Skandalisierung von „dubiosen Beziehungen nach China“
📌 Der Artikel wirft Krah vor, er habe „dubiose Beziehungen nach China gepflegt“.
- Kein konkreter Vorwurf wird belegt.
- Es wird eine Assoziation mit Spionage geschaffen, ohne eine direkte Verbindung herzustellen.
- Dabei ist der Austausch mit China für Politiker nichts Ungewöhnliches – auch andere deutsche Politiker haben Kontakte dorthin.
📌 Die Tagesschau ignoriert zudem:
- Dass auch deutsche Wirtschaftsvertreter und andere Parteien enge Kontakte nach China pflegen.
- Dass es in der gesamten EU chinesische Einflussversuche gibt, die nicht automatisch den betroffenen Politikern angelastet werden können.
▶ Fehlverhalten der Tagesschau:
- Insinuieren einer Schuld durch vage Formulierungen („dubios“) ohne Faktenbasis.
- Kein Vergleich mit anderen Parteien oder Politikern, die ebenfalls Beziehungen nach China unterhalten.
- Weglassen von Krahs eigener Klarstellung, dass er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen.
Fazit: Die Berichterstattung der Tagesschau verstößt gegen journalistische Neutralität
Der Artikel der Tagesschau ist nicht mit dem Rundfunkstaatsvertrag vereinbar, da er gegen mehrere Grundsätze der objektiven und sachlichen Berichterstattung verstößt:
📌 1. Verstoß gegen die Pflicht zur vollständigen und sachlichen Berichterstattung
- Durch das bewusste Weglassen von Kontext und vollständigen Zitaten wird der Leser gezielt in eine bestimmte Richtung gelenkt.
📌 2. Verstoß gegen die Pflicht zur Ausgewogenheit
- Krahs Klarstellungen werden nicht berücksichtigt.
📌 3. Politische Voreingenommenheit und einseitige Darstellung
- Der Artikel hat klar diffamierenden Charakter, da er durch Wortwahl und Auslassungen ein negatives Bild der Betroffenen zeichnet.
📌 4. Schmähkritik statt sachlicher Analyse
- Statt eine journalistisch neutrale Einordnung vorzunehmen, wird ein tendenziöser Bericht verfasst, der politische Gegner diskreditiert.
📌 5. Die Tagesschau betreibt in der Spionageaffäre um Krahs Mitarbeiter bewusst eine verzerrende Berichterstattung, indem sie:
- Das Behördenversagen verschweigt, um Krah stattdessen als Versager darzustellen.
- Durch suggestive Sprache eine Verbindung zwischen Krah und Spionageaktivitäten suggeriert, ohne Beweise zu liefern.
- Andere Politiker mit China-Kontakten nicht erwähnt, um eine Sonderskandalisierung von Krah zu erzeugen
Warum dieser Artikel politische Agitation ist und keine neutrale Berichterstattung
- Manipulative Verkürzung von Zitaten
- Weglassen entlastender Informationen
- Suggestive Wortwahl zur Skandalisierung
- Fehlende beiderseitige Expertenmeinungen für eine sachliche Einordnung
- Entlastende Informationen zu Helferichs Distanzierung unterschlägt.
- Die Erpressungsvorwürfe vollständig ignoriert, obwohl sie für die Einordnung der Vorwürfe relevant wären.
Dieser Tagesschau-Artikel ist nicht politisch neutral, sondern eine verzerrende, polemische Darstellung und daher mit dem Rundfunkstaatsvertrag nicht vereinbar. Er ist nicht neutral, sondern gezielt tendenziös und manipulativ.
Weiterführendes - 4h Gespräch mit Krah, um seine Sicht wirklich verstehen zu können:
https://youtu.be/hDtCgLDWBoI&t=6828