Palantir – Das unsichtbare Imperium der Datenkrieger
Veröffentlicht von Chris Alcatrez
Liebe Leser,
wenn man heute die großen Schlagzeilen liest, sieht man immer wieder dieselben Namen: BlackRock, Vanguard, State Street – die Giganten des Finanzkapitals, die mit Billionen von Dollar die Weltwirtschaft in der Hand halten. Doch hinter diesen Namen verbirgt sich eine noch mächtigere, noch unsichtbarere Kraft: Palantir Technologies.
Dieses Unternehmen ist kein gewöhnlicher Softwarekonzern. Es ist das zentrale Nervensystem einer neuen globalen Kontrollarchitektur, die Kriege steuert, Wahlen beeinflusst und ganze Gesellschaften in Echtzeit durchleuchtet. Palantir ist die Waffe, mit der die westliche Elite die Welt in Schach hält – und die meisten Menschen haben keine Ahnung, wer oder was hinter diesem Namen steckt.
Wer ist Palantir wirklich? Und warum ist dieses Unternehmen so mächtig, dass es heute als einer der wichtigsten Akteure in den aktuellen Weltkonlikten gilt? Lassen Sie uns das Schritt für Schritt aufdecken – so, wie es die etablierten Medien nie tun werden.
Die Geburt eines Monsters
Palantir wurde 2003 gegründet – offiziell von Peter Thiel, dem PayPal-Milliardär und Libertären, der später als Trump-Unterstützer und Vordenker der Silicon-Valley-Rechten bekannt wurde.
Doch die wahre Geschichte ist dunkler. Die erste große Finanzspritze kam von In-Q-Tel, dem Wagniskapitalarm der CIA.
Ja, Sie haben richtig gelesen: Die CIA hat Palantir mit Millionen Dollar ausgestattet, bevor das Unternehmen überhaupt richtig am Markt war.
Das Ziel? Eine Software zu entwickeln, die alle verfügbaren Datenquellen – von Satellitenbildern über Telefonverbindungen bis hin zu Social-Media-Posts – in Echtzeit zusammenführt und daraus Vorhersagen trifft.
Die Software heißt Gotham – benannt nach der Fledermausstadt aus Batman, aber in Wahrheit ein Orwellsches Überwachungssystem.
Später kam Foundry hinzu, die kommerzielle Variante, die auch Konzerne wie BP oder Airbus nutzen.
Doch der Kern bleibt militärisch: Palantir ist darauf ausgelegt, Menschen zu tracken, Muster zu erkennen und Entscheidungen vorwegzunehmen.
Es ist kein Zufall, dass der Name „Palantir“ aus Tolkiens „Herr der Ringe“ stammt – die Palantíri sind magische Steine, mit denen man überall auf der Welt sehen und gehört werden kann. Nur dass hier keine Magie im Spiel ist, sondern Big Data und Künstliche Intelligenz.
Warum ist Palantir so mächtig? Weil es nicht nur Daten analysiert – es entscheidet. Seine Algorithmen bestimmen, wer ein Terrorist ist, wer abgeschoben wird, wo Drohnen zuschlagen. Palantir ist der unsichtbare General in den Schattenkriegen der Gegenwart.
Palantir und der Ukraine-Krieg: Der Algorithmus als Kriegsherr
Seit dem 24. Februar 2022 ist Palantir offiziell im Ukraine-Krieg involviert – und zwar massiv. Alex Karp, der exzentrische CEO von Palantir, hat es selbst gesagt: „We are responsible for most of the targeting in Ukraine.“
Das bedeutet nichts anderes als: Die meisten Ziele, die ukrainische Drohnen und Artillerie treffen, werden von Palantir-Software ausgewählt.
Wie funktioniert das? Die Ukraine hat seit 2022 alle verfügbaren Datenquellen – Satellitenbilder von Maxar, Geheimdienstinformationen von NATO-Partnern, Drohnenaufnahmen, Social-Media-Posts von Soldaten – in Palantir Gotham eingespeist.
Die Software erstellt daraus Echtzeit-Karten, erkennt russische Truppenbewegungen, prognostiziert Nachschublinien und schlägt Ziele vor.
Im Januar 2026 wurde sogar ein neues „Dataroom“-Projekt mit der ukrainischen Brave1-Initiative gestartet: Hier werden Schlachtfeld-Daten gesammelt, um KI-Modelle zu trainieren – mit dem Ziel, die nächste Generation von Drohnen und Raketen noch präziser zu machen.
Das ist kein Hilfsprojekt. Das ist ein Geschäftsmodell. Palantir verdient Milliarden an diesem Krieg. Und gleichzeitig wird die Ukraine zum Testlabor für die nächste Stufe der Kriegsführung: KI-gesteuerte, autonome Tötungsmaschinen. Wer entscheidet, ob ein Dorf bombardiert wird? Nicht mehr der General, sondern der Algorithmus. Und wer kontrolliert den Algorithmus? Palantir – und damit die US-Elite.
Palantir und Israel: Das Gaza-Labor
Ähnlich dramatisch ist die Rolle Palantirs in Israel. Seit 2023 hat das Unternehmen Verträge mit dem israelischen Verteidigungsministerium und der IDF (Israel Defense Forces). Die Software wird eingesetzt, um Ziele in Gaza zu identifizieren – oft mit tödlicher Präzision.
Berichte sprechen von KI-Systemen wie „Lavender“ und „The Gospel“, die Palantir-Technologie nutzen, um Tausende von Zielen automatisch zu generieren. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und die UN warnen vor Kriegsverbrechen: Die Algorithmen arbeiten mit einer Trefferquote von nur 90 Prozent – das bedeutet, dass bei jedem Luftschlag potenziell Zivilisten getötet werden.
Palantir bestreitet nichts davon. Im Gegenteil: Alex Karp ist stolz darauf. Er nennt Palantir „das beste Unternehmen der Welt“, wenn es um die Verteidigung westlicher Werte geht.
Und diese Werte schließen offenbar die totale Überwachung und Zerstörung von Gaza ein. Wieder einmal: Palantir verdient an Krieg und Leid – und die westliche Öffentlichkeit schweigt.
UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese spricht in ihrem 2025-Report von „vernünftigen Gründen“ anzunehmen, dass Palantir predictive Policing, Kernverteidigungsinfrastruktur und KI-Plattformen liefert, die Lavender, Gospel und „Where’s Daddy?“
(das System, das warnt, wenn ein Ziel nach Hause kommt – und dann das Haus bombardiert) unterstützen. Palantir-CEO Karp hat im April 2025 auf Vorwürfe geantwortet: „Meist Terroristen, das stimmt.“ Er ist stolz darauf.
Während Palantir öffentlich bestreitet, direkt an den Kill-Lists beteiligt zu sein, ist klar: Ohne Cloud- und AI-Infrastruktur von Firmen wie Palantir, Microsoft, Google und Amazon wäre die Skalierung des Gazakriegs unmöglich. Es geht um Milliarden von Datenpunkten – Telefonate, Social Media, Drohnenfeeds –, die in Sekunden zu Zielen werden. Gaza ist das Labor, in dem gezeigt wird, was möglich ist: Automatisierte Massenvernichtung mit minimaler menschlicher Kontrolle. Und Palantir profitiert – moralisch, finanziell, technologisch.
Die Wahlbeeinflussung: Wie Palantir die Rechten in Europa stoppt
Nun zum brisantesten Punkt: Palantir und die europäischen Wahlen. Es gibt ein Zitat, das in alternativen Kreisen kursiert und das die ganze Tragweite zeigt. Es heißt sinngemäß: „Dank Palantir sind die Rechten in Europa nicht an die Macht gekommen.“ Woher kommt das?
Die Spur führt zu Alex Karp selbst. In Interviews hat er wiederholt gesagt, dass Palantir gegen „Populismus“ kämpft – von rechts wie von links. Er spricht von der „woke left“ und von „right-wing conspiracy theorists“ als Bedrohungen.
Doch hinter den Worten steht eine klare Agenda: Palantir arbeitet eng mit europäischen Regierungen zusammen, um „Desinformation“ zu bekämpfen. Das klingt harmlos – ist es aber nicht.
In Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden nutzen Behörden Palantir-Software, um Social-Media-Profile zu analysieren, Muster zu erkennen und potenzielle „Extremisten“ zu identifizieren.
Das Ziel: Bewegungen wie AfD, RN (Le Pen) oder andere rechte Parteien im Keim zu ersticken. Palantir liefert die Datenbasis, mit der NGOs, Fact-Checker und Geheimdienste arbeiten.
Die Algorithmen entscheiden, welche Posts als „Hassrede“ gelten, welche Accounts gesperrt werden und welche Politiker diskreditiert werden.
Das ist keine Verschwörungstheorie. Es ist Fakt. Peter Thiel, Mitgründer von Palantir, hat in Cambridge Analytica investiert – dem Unternehmen, das 2016 die Trump-Kampagne und den Brexit mit Datenmanipulation unterstützt hat.
Palantir ist die nächste Stufe: Statt Wahlen zu gewinnen, verhindert es, dass „unerwünschte“ Kräfte überhaupt antreten können.
In Europa hat das funktioniert. Die AfD wurde trotz Umfragehochs bei den EU-Wahlen 2024 marginalisiert. Marine Le Pen wurde durch Skandale und Sperren in Schach gehalten. Und die Medien? Sie schweigen – weil sie selbst von Palantir-Daten abhängig sind.
Die größere Agenda: Palantir und das neue Finanzsystem
Palantir ist kein isoliertes Phänomen. Es ist Teil eines größeren Plans: der digitalen Kontrolle der Menschheit. Zusammen mit BlackRock, das Milliarden in Palantir-Aktien hält, baut das Unternehmen das Rückgrat des neuen Geldsystems auf.
Die CBDC (Central Bank Digital Currency) wird nur funktionieren, wenn jede Transaktion, jeder Aufenthalt, jeder Kontakt überwacht wird. Palantir liefert die Software dafür.
Stellen Sie sich vor: Jeder Mensch hat einen digitalen Zwilling in Palantir Gotham. Jede Bewegung, jeder Kauf, jeder Post wird analysiert.
Wer nicht konform ist, bekommt keinen Kredit, keine Arbeit, keine Reiseerlaubnis. Das ist die wahre Macht von Palantir: Es ist der Architekt der digitalen Diktatur.
Das Brave1-Dataroom: Ukraine als lebendes Trainingslager für die nächste KI-Kriegsgeneration (Stand Januar 2026)
Gerade erst, am 20. Januar 2026, haben die Ukraine und Palantir das Brave1 Dataroom offiziell gestartet – ein gemeinsames Projekt mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium, den Streitkräften, dem Forschungsinstitut für Militärische Aufklärung und Palantir selbst.
Was ist das? Eine sichere digitale Plattform, auf der ukrainische Rüstungsfirmen ihre KI-Modelle trainieren und testen können – mit echten Schlachtfeld-Daten aus dem laufenden Krieg.
Die Datenbank enthält bereits visuelle und thermische Aufnahmen von russischen Shahed-Drohnen, Drohnenaufnahmen, Artillerie-Logs, Kommunikationsdaten – alles, was im Krieg anfällt. Ziel: autonome Systeme zur Drohnenerkennung und -Abwehr zu entwickeln.
Nun wird die Ukraine zum Exportgut: Das Land teilt seine sensiblen Kampferfahrungen mit Verbündeten, damit diese KI-Waffen der nächsten Generation bauen können. Das ist kein Hilfsprojekt mehr – das ist ein milliardenschweres Geschäftsmodell.
Palantir verdient nicht nur am Krieg, es lernt daraus, um die nächste Runde noch profitabler zu machen. Und die Ukraine? Wird zum globalen Testlabor für autonome Tötungssysteme.
Palantir im Trump-2.0-Zeitalter: Der Super-Datenpool und die innere Front
Seit Trumps zweiter Amtszeit 2025 hat Palantir neue Mega-Verträge: Mit dem Department of Government Efficiency (DOGE) unter Elon Musk, mit ICE für Echtzeit-Tracking von Migranten, mit dem IRS für einen „Mega API“, der alle Bundesdaten zusammenführt – Gesundheit, Steuern, Strafregister, alles in einer Palantir-Datenbank. Peter Thiel, JD Vance (sein Protegé als Vizepräsident) und Musk treiben das voran.
Karp, der sich als „populistisch-links“ sieht und Harris 2024 unterstützt hat, passt sich an. Palantir ist apolitisch, sagt er – es dient dem Staat, egal wer regiert. Doch in Wahrheit baut es die Infrastruktur für totale innere Überwachung. Der „Super-Datenpool“ ist der Traum jedes Kontrollsystems: Jeder Bürger ein Profil, jede Abweichung ein Risiko.