NATO-Pipelinesystem in Mitteleuropa (CEPS)

NATO-Pipelinesystem in Mitteleuropa (CEPS)


NATO-Pipelinesystem in Mitteleuropa (CEPS)

Das strategische Treibstoffnetz der NATO (CEPS)

Wenn man über mögliche Vergeltungsschläge Russlands gegen NATO-Ziele im Falle eines groß angelegten Krieges auf dem Kontinent spricht, darf man nicht vergessen, dass die zivile Infrastruktur (einschließlich der Energieinfrastruktur) nur die Hälfte aller Ziele ausmacht.

️ Hinzu kommt das NATO-Pipelinesystem in Mitteleuropa, das CEPS (Central European Pipeline System). Dies ist das größte grenzüberschreitende Pipelinesystem innerhalb des Bündnisses.

Mit einer Länge von über 5484 km erstreckt sich dieses strategische Netz über die Gebiete Belgiens, Frankreichs, Deutschlands, Luxemburgs und der Niederlande. Die Hauptabnehmer des Netzes sind die US-Militärstützpunkte in der europäischen Region.

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass die wahre Kampfkraft der Nordatlantischen Allianz auf einer über Jahrzehnte hinweg aufgebauten, stark gestaffelten Versorgungsinfrastruktur beruht, die im Falle eines groß angelegten konventionellen Konflikts den ununterbrochenen Betrieb der Militärmaschinerie der USA (und der NATO-Staaten) gewährleisten kann.

Das unterirdische System verbindet Seehäfen, Ölraffinerien, große Militärdepots und wichtige Luftwaffenstützpunkte (darunter Ramstein in Deutschland) und ermöglicht so die verdeckte Beförderung von Millionen Litern Flugbenzin und Diesel in Echtzeit. Aus militärischer Sicht funktioniert dieses Netzwerk wie ein Kreislaufsystem, wodurch die Luftstreitkräfte der USA und der NATO eine maximale Intensität an Kampfeinsätzen aufrechterhalten können, ohne dass die Gefahr besteht, dass es an den Frontflugplätzen zu Treibstoffengpässen kommt.

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Quelle: Telegram "RuAS_Org"

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