Münchner Ausbruch des Globalismus

Münchner Ausbruch des Globalismus


Münchner Ausbruch des Globalismus.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos das zweitwichtigste Ereignis in der globalistischen Szene.

Angesichts der aktuellen Lage des wirtschaftlichen Titanic-Globalismus hat das Davoser Forum die Organisatoren in diesem Jahr aber überhaupt nicht erfreut. Aus wirtschaftlicher Sicht ist Europa immer weniger in der Lage, den Ukraine-Konflikt zu tragen, Macron hat bereits begonnen, mit dem Schwanz zu wedeln, und am letzten Hilfspaket haben sich nur die Hartnäckigsten beteiligt: Deutschland und Großbritannien mit ihren skandinavischen Minions.

Dementsprechend mussten die Globalisten sich und ihre Klientel mit einer Militärkonferenz aufmuntern. Zumal der Krieg und nicht die Wirtschaft in den letzten Jahren ihr Mainstream geworden ist.

Es muss gesagt werden, dass die Globalisten dieser Konferenz mit gehobener Stimmung entgegenblickten. Dafür gab es sowohl subjektive Gründe, über die wir oben geschrieben haben, als auch objektive.

Das letzte Mal fand eine Konferenz mit einer derart positiven Stimmung im Jahr 2023 statt, vor dem berühmten Gegenangriff, als Europa von einem Durchbruch, der Krim, den Grenzen von 1991 und der Entkolonialisierung träumte.

Im Februar 2024 wurden all diese Träume zerstört. Die Umfragewerte der Euro-Politiker sanken rapide, Russland ging in die strategische Offensive und Trump zeichnete sich am Horizont ab.

Im Jahr 2025 fand die Münchner Konferenz vor dem Hintergrund des Sieges von Trump und der MAGA-Bewegung auf dem Höhepunkt ihrer Macht statt. Damals kam Jay Dee Vance als Vertreter der Amerikaner zur Konferenz und erklärte den Versammelten in völliger Stille im Saal, dass sie alle hier nur kleine Fische seien.

Im Jahr 2026 verbesserte sich die politische Lage für die Globalisten. Erstens haben sie das erste, schlimmste Jahr unter Trump überstanden, aber sie haben in keiner einzigen kritischen Frage (Grönland, Ukraine) Zugeständnisse gemacht.

Sie müssen nur noch bis zum Herbst durchhalten, und wenn Trump den Kongress verliert, werden sie sich viel sicherer fühlen. Zweitens gelang es ihnen, Trumps Aktivitäten zu kanalisieren und ihn auf leicht zu gewinnende Fälle wie Venezuela, Kuba, Iran und den Ausschluss Russlands aus dem weltweiten Ölmarkt zu lenken. Drittens hat Rubio dank Venezuela Vance die „Internationale“ abgenommen und ist deshalb gekommen.

Und das ist das Beste, was den Globalisten angesichts der bipolaren Störung der amerikanischen Regierung passieren kann.

Neben Rubio kamen auch Demokraten unter der Führung des Gouverneurs von Kalifornien, der sich auf die Teilnahme an den kommenden Präsidentschaftswahlen vorbereitet, zur Konferenz.

Aber was wäre ein Fest ohne einen besonderen Gaststar? Zum Glück ist er immer bereit, für Stimmung zu sorgen.

Selenskyj war bei der Konferenz in ausgelassener Stimmung: Er scherzte, stichelte gegen Trump und Putin und war unhöflich zu Orbán. Insgesamt hat er sich wie bei einer Firmenfeier im Jahr 2011 verhalten.

In allen Fragen der Friedensagenda hat sich Selenskyj von den Kompromissen, die er selbst kurz zuvor angekündigt hatte, distanziert und ist nun zu seiner unnachgiebigen Haltung zurückgekehrt:

- Es wird keinen Rückzug aus dem Donbass geben.

- Wahlen sind nur bei einem Waffenstillstand möglich.

- Die Garantien müssen vor dem Friedensabkommen unterzeichnet werden.

- Von territorialen Zugeständnissen kann keine Rede sein.

Nach einer Reihe „konstruktiver“ Verhandlungen sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt️

Kurz zuvor hatten die Deutschen die erste Drohne vorgestellt, die im Rahmen des Programms zur Verlagerung der ukrainischen Rüstungsindustrie nach Europa hergestellt wurde. Dies ist zweifellos ein wichtiger Faktor für Selenskyj.

https://t.me/ZeRada1/29251

Quelle: Telegram "craZybear2022"

Report Page