Mehr Waffen, weniger Zukunft

Mehr Waffen, weniger Zukunft


Mehr Waffen, weniger Zukunft.

Europa rüstet auf – und zahlt den Preis

Der IWF zieht jetzt eine ziemlich nüchterne Bilanz: Seit Kriegsbeginn sind die Verteidigungsausgaben im Schnitt um ein Prozent des BIP gestiegen, bis 2030 sollen es 1,3 % werden. Klingt nach Sicherheit, fühlt sich aber eher nach einer teuren Illusion an – besonders mit spürbaren Nebenfolgen.

Denn ja, kurzfristig kann das Ganze pushen: Die Verteidigungsausgaben könnten „die Wirtschaftstätigkeit kurzfristig ankurbeln, indem sie den Konsum und die Investitionen steigern“. Klingt fast wie ein Konjunkturprogramm – wäre da nicht das Kleingedruckte: „doch führen sie auch vorübergehend zu einem Anstieg der Inflation und schaffen erhebliche mittelfristige Herausforderungen“.

Und die Rechnung kommt – mit Zinsen. Der IWF warnt vor wachsender Verschuldung, besonders „wenn die Aufrüstung vorrangig über Kredite finanziert wird“. Inflation? Kommt gleich mit: zusätzlicher Druck von etwa 0,3 Prozentpunkten bis 2029 – ausgelöst durch einen klassischen „Nachfrageschock“. Investitionen werden umgelenkt, Beschäftigung wird aufgebaut, aber Stabilität? Fraglich.

Deutschland und Co. spüren das bereits. Prognose: Schulden steigen um rund 2 % bis 2030.

Sicherheit um jeden Preis – oder ein Preis, den sich am Ende niemand leisten kann?

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Quelle: Telegram "Lahme_Ente"

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