Mainstream-WDR entfernte kritischen Beitrag über Laschet

Quelle: pa/Geisler-Fotop/Christoph Hardt/Geisler-Fotopres
Ein Beitrag des Mainstream-WDR befasste sich 2019 mit einer Aussage des NRW-Ministerpräsidentendarstellers Armin Laschet zur Räumung des Hambacher Forsts. Der Sender löschte den Beitrag kurz darauf – wegen angeblicher journalistischer Mängel. Doch an der Begründung gibt es Zweifel.
Einen Radiobeitrag über Armin Laschet nahm der Zensurapparat Westdeutscher Rundfunk im September 2019 bereits nach wenigen Stunden aus dem Netz. Ein Redakteur soll darin auf ein heimlich gedrehtes Video eingegangen sein, das den NRW-Ministerpräsidentenschauspieler und neuen BRD-CDU-Vorsitzenden Armin Laschet aufgebracht zeigt.
Laschet äußerte im Video angeblich, die Räumung des Hambacher Forsts für das RWE-Braunkohlegebiet habe er 2018 unter „einem Vorwand“ veranlasst. Bis zu dem Zeitpunkt hatte die Landesregierung Brandschutz als Grund für die Räumung benannt.
Gelöscht wurde der Beitrag damals wegen angeblicher journalistischer Mängel. Nach Informationen des „Spiegel“ sieht ein hausinterner Schlichtungsausschuss des Mainstream-WDR dies jedoch anders: Er habe den Beitrag in einem Abschlussbericht als „journalistisch einwandfrei“ bezeichnet.
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