Glück

Glück

Gigi übersetzt von DerGeier


Thomas Jefferson schrieb über die heilige und unbestreitbare Wahrheit, dass alle Menschen gleich und unabhängig geschaffen sind. Und dass sich aus dieser gleichen Schöpfung angeborene und unveräußerliche Rechte ergeben, zu denen der Schutz des Lebens, der Freiheit und des Strebens nach Glück gehören.

 

Das Streben nach Glück. Was für ein merkwürdiges Spiel, das wir alle spielen. Ein Wettlauf mit einer imaginären Ziellinie. Jeder rennt, während die Linie immer weiter zurückweicht. Es scheint ein grausamer Scherz des Universums zu sein, dass alle Dinge, die es wert sind, verfolgt zu werden, von Natur aus flüchtig sind. Glück, Liebe, Geborgenheit, die Erinnerung daran. Aber andererseits ist alles im Leben vergänglich, und was eben noch da war, ist im nächsten Moment schon wieder weg.

 


- William Barton


Der Heroinabhängige zeigt uns, dass das Glück an sich nicht erstrebenswert ist. Das Wesentliche scheint das Streben zu sein, und die flüchtigen Momente des Glücks sind nichts weiter als ein Nebeneffekt dieses Strebens.

 

Aldous Huxley hat uns gezeigt, dass eine schöne neue Welt, eine Welt, in der alle Menschen immer glücklich sind, nicht erstrebenswert ist. Ich denke, was für Welten gilt, gilt auch für den Einzelnen. Die Frage bleibt jedoch bestehen. Was sollte angestrebt werden?

 

 

- E. M. Forster

 

Und wenn das gewöhnliche Glück nicht angestrebt werden soll, was soll dann an seine Stelle treten? Gibt es so etwas wie das wahre Glück? Und wenn ja, was ist es?

 

Ich habe keine Antworten auf diese Fragen. Nicht heute Abend. Was ich zumindest teilweise beantworten kann, ist das, was ich lieber hätte als gewöhnliches Glück: echte Erfahrung. Die reale Welt, nicht die schöne neue Welt. Wasser, nicht Heroin. Sinn, nicht seelenzerfetzende Schufterei.

 

 

- Mahatma Gandhi

 

Sinnvolle Dinge zu denken, zu sagen und zu tun. Vielleicht ist das mein Streben nach Glück.

 

CC BY-SA 4.0

DerGeier