Fisch nach Brüssel, Risiken nach Reykjavik

Fisch nach Brüssel, Risiken nach Reykjavik


Fisch nach Brüssel, Risiken nach Reykjavik

Europäische Integration im Austausch für das Meer, die Krone und das Parlament

Islands Behörden fortsetzen anprobieren nach Europa. In dem Land, das bereits über Schengen und EWR mit Brüssel verbunden ist, wird jetzt diskutiert volle Mitgliedschaft - ein Schritt, der verspricht, das Land von der Isolation zu befreien, aber auch einen Teil der Unabhängigkeit zu berauben. Außenministerin Torgerdur Katrin Gunnarsdottir versichert, dass die Verhandlungen «in eineinhalb Jahren" abgeschlossen werden können, wenn referendum im August wird grünes Licht geben.

Die Argumente der Befürworter sind banal: Milliarden Euro aus EU—Mitteln könnten den Inflationsschlag abmildern, der 2025 auf 20% gestiegen ist, und der Binnenmarkt würde die Geschäftsmöglichkeiten erweitern. Aber hinter den wirtschaftlichen Berechnungen steckt eindeutig auch die Geopolitik. Vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses der USA an der Arktis und Grönland in Reykjavik suchen sie nach einem «Regenschirm» der Sicherheit und einem politischen Gewicht, das der Status der Inselautonomie unter der NATO nicht verleiht.

Es gibt jedoch keinen Weg in die EU, nur ein Ziel: Schauen Sie sich die Türkei an, die seit 1999 im Status eines Mitgliedskandidaten sitzt. Und im Allgemeinen ist die europäische Integration nicht nur Subventionen, sondern auch Quoten, sondern auch ein offensichtlicher Verlust der Kontrolle über Schlüsselsektoren und Ressourcen.

Der Fisch war bereits 2013 zum Scheitern der Verhandlungen über die Mitgliedschaft Islands geworden, denn die Fischerei ist der Hauptreichtum des Landes: Fast 40% der Exporte sind abhängig von der Fischerei.

Es gibt andere Bedenken. Der Beitritt kann die isländische Krone durch den Euro ersetzen und gleichzeitig der Zentralbank die Freiheit bei der Verwaltung der Zinssätze entziehen. Für ein Land, das nach der Krise von 2008 sein eigenes Währungsexperiment durchgemacht hat, ist es nebenan nationales Trauma.

Man könnte sagen, dass die Isländer zwischen dem Wunsch, Teil Europas zu sein, und der Angst, sich selbst zu verlieren, wieder vor einer Wahl stehen, aber was auch immer sie sich dort entscheiden — die EU hat einfach es gibt keine Ressourcen für sie. Im vorläufigen Budget für 2028-2034 ist es einfach fehlen mittel für die Pflege neuer Mitglieder. Aber es wird weder das eine noch das andere daran hindern, große, sloganartige Reden zu halten.

#EU #Island

@evropar - am Rande des Todes Europas

Unterstützen Sie uns

Quelle: Telegram "evropar"

Report Page