"Explodierende Gewalt" – Merz schlägt Bogen von "Fall Fernandes" zu Migration

"Explodierende Gewalt" – Merz schlägt Bogen von "Fall Fernandes" zu Migration


"Explodierende Gewalt" – Merz schlägt Bogen von "Fall Fernandes" zu Migration

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich in der Regierungsbefragung zur Debatte um "digitale Gewalt" geäußert und dabei auch einen Zusammenhang zwischen steigender Gewalt und Zuwanderung hergestellt.

Ausgangspunkt war eine Frage der Grünen-Abgeordneten Lena Gumnior, die dem Kanzler vorwarf, sich bislang nicht zu den Vorwürfen der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen geäußert zu haben.

Merz widersprach im Bundestag der Darstellung, es handle sich um ein ausschließlich Frauen betreffendes Thema. "Nicht nur die Frauen diskutieren darüber, sondern auch Männer – ich zähle mich dazu", sagte er.

Zugleich verwies er auf ein bereits beschlossenes Gewaltschutzgesetz und kündigte weitere Maßnahmen an, darunter eine erleichterte Speicherung von IP-Adressen zur Strafverfolgung im Internet.

Für Aufregung sorgte dann eine weitere Aussage von Merz zur allgemeinen Sicherheitslage. Deutschland erlebe eine "explodierende Gewalt" – sowohl im digitalen als auch im analogen Raum. Dabei müsse man auch die Ursachen benennen. "Ein beachtlicher Teil dieser Gewalt" gehe auf Zuwanderer zurück, sagte Merz.

Dies gehöre "zur Vollständigkeit des Bildes", dürfe aber nicht zur Relativierung anderer Faktoren führen.

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Quelle: Telegram "kanzlerdaddyDE"

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