Elon vor den Toren
Rita
Mit Autoindustrie verbandelte Elitepresse unterschätzte „Ausserirdischen“. Nun überrollt Tesla-Musk Old Europe. Er liefert, andere schwafeln.
Kaum ein Unternehmer aus dem „freien Westen“ hatte in den letzten 12 Monaten eine so schlechte Presse wie Elon Musk, der mit dem Tesla die Nummer 1 der E-Auto-Anbieter geworden ist.
Dem gebürtigen Südafrikaner wurde vorgeworfen, Tesla sei bald Pleite, die Autos ein Risiko für deren Fahrer und die neue Produktion in Birkenheide in Norddeutschland komme nie auf einen grünen Zweig.
Während gerade die Schweizer im Pro-Kopf-Vergleich mehr Tesla kauften als die meisten anderen Europäer, äusserten die Schweizer und bundesrepublikanischen Grossmedien (NZZ, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung) erhebliche Zweifel an den unternehmerischen Fähigkeiten des US-Unternehmers.
Deren Wirtschaftsredaktionen, tief verbunden mit der bundesrepublikanischen Automobilindustrie, wollten nicht glauben, was offensichtlich war: Elon Musk fährt alle über den Haufen.
„Ich bin ein Ausserirdischer“, sagte der Schnelldenker und Multitasker schon als junger Mann, der keine privaten, öffentlichen Spielregeln kennt, sei es in den USA oder Europa. Gesteuert wird er nur aus seinem Kopf, den seine Freunde einen Eiweisscomputer nennen.
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