Einordnung
DreiklangHier geht es primär um die Einordnung der Einleitung "Ursprung erleben". Der Klang eignet sich ebenso für den Entstehungsmoment auf der Startseite von Welt-Themen.
Die Einleitung ist kein Glaubenssystem, keine Lehre und keine Behauptung über die Welt.
Sie beschreibt eine Perspektive auf Wahrnehmung und darauf, wie Erfahrung zustande kommt.
Wenn Begriffe wie Ursprung, Präsenz, Setzung oder Kohärenz ungewohnt wirken, liegt das nicht an Geheimwissen, sondern daran, dass hier vor der gewohnten Erklärungsebene angesetzt wird.
Die Einleitung fragt nicht:
Was ist wahr?
Sondern:
Wie entsteht überhaupt das, was wir für wahr halten?
Worum es im Kern geht
Die Einleitung beschreibt eine einfache, aber oft übersehene Beobachtung:
- Menschen erleben die Welt nicht direkt, sondern über Identifikation, Bewertung und Gewohnheit.
- Diese Prozesse erzeugen Stabilität, aber auch Abstand.
- Was wir „Ich“, „Denken“ oder „Verstehen“ nennen, ist ein Funktionsmodus, kein Ursprung.
Die Einleitung nennt diesen Moment der Festlegung Setzung.
Setzung bedeutet:
Ein bestimmter Blick auf die Welt wird eingenommen und hält sich selbst stabil.
Warum das nichts mit Esoterik zu tun hat
Es wird nichts Übernatürliches behauptet:
- keine Energien
- keine höheren Wesen
- keine kosmischen Versprechen
Stattdessen geht es um etwas sehr Konkretes:
- Wahrnehmung
- Aufmerksamkeit
- Selbstreferenz
- Körperliche Präsenz im Moment
Wenn von „Ursprung“ gesprochen wird, ist damit kein metaphysischer Ort gemeint, sondern der Punkt vor der Bewertung, an dem Wahrnehmung noch offen ist.
Das ist kein Glaube.
Das ist eine beobachtbare Erfahrung.
Warum sich die Einleitung ungewohnt anfühlen kann
Sie vermeidet absichtlich:
- lineare Argumente
- Beweise
- Überzeugungsstrategien
Nicht, weil es etwas zu verbergen gibt, sondern weil jede Erklärung bereits eine Setzung ist.
Deshalb lädt die Einleitung nicht zum Zustimmen ein, sondern zum Mitlesen der eigenen Reaktion:
- Irritation
- Widerstand
- Interesse
- Ablehnung
All das gehört bereits zum beschriebenen Prozess.
Was die Einleitung nicht will
- niemanden bekehren
- niemanden überzeugen
- niemanden korrigieren
Wenn etwas unstimmig wirkt, ist das kein Fehler, sondern ein Hinweis auf die eigene Perspektive.
Eine sachliche Kurzfassung
- Die Einleitung beschreibt, wie Wahrnehmung sich stabilisiert
- Sie zeigt, warum Denken allein den eigenen Ursprung nicht erklären kann
- Sie macht erfahrbar, dass Bewusstsein mehr ist als Gedanken
- Sie verweist auf den Körper als Träger von Präsenz
- Sie behauptet nichts über die Welt, sondern beschreibt den Blick auf sie
Wenn man es ganz einfach sagen will
Die Einleitung sagt im Kern nur:
Bevor du erklärst, urteilst oder verstehst, gibt es einen Moment des Wahrnehmens.
Dort beginnt Erfahrung.
Alles Weitere ist Ausfaltung.