ERLÖSTE SEXUALITÄT

ERLÖSTE SEXUALITÄT

Stefan Bamberg, erstellt 02.07.2019
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Zitat aus „Die Sexualkraft - Grundkraft des Lebens“, http://jakob-lorber.info/sexualitaet.html :

 „Die Sexualkraft ist unsere elementare Lebenskraft. Als Grundkraft des Lebens ist sie der eigentlichste Lebenssinn der Seele, d.h. der zur Ausbildung des in der Seele wohnenden Geistes notwendige Seelenätherstoff (GEJ.08_041,01-08). Wird diese Kraft, die dem Menschen zur Vergeistigung seines Ichs und zur alleinigen Kinderzeugung gegeben ist (GEJ.03_215,11; GEJ.04_231,03; RB.02_203,18), einem tierischen Trieb gleichend nur für die stumme Befriedigung seiner Begierden benutzt, dann vergeudet der Mensch diese seine besten Kräfte durch das Verpuffen seiner alleredelsten Lebenssäfte, seines Seelenätherlebensstoffs. Es fehlt ihm dann nicht nur ein Vorrat, aus dem sich am Ende ein stets intensiveres Licht in der Seele hätte ansammeln können (GEJ.04_230,02; GEJ.08_041,06), sondern die Seele vergräbt sich dadurch auch in das Fleisch und verhindert dadurch die Wachwerdung des Geistes in ihr“


Zitat aus Artikel „Wie ist die Erbsünde von Adam und Eva zu verstehen?“:

„Es hat einen Sinn, dass das UR-Werk (Buch „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“) in dieser Welten-Wende-Zeit offenbart wurde. Wir sollen da Stück für Stück wieder in die UR-Ordnung zurückgeführt werden, und da ist es wichtig, die UR-Ordnung auch zu kennen. Genau das passierte aber schon bei Adam und Eva. Die beiden sollten, wie im PARADIES, in die UR-Ordnung zurückführen, auch was die Sexualität betrifft. Ein ganzes Geschlecht hätte darauf beruht. Was für ein großer Schritt zurück in die UR-Ordnung hätte da vollzogen werden können. Wenn man sich dessen bewusst wird, dann versteht man auch die Erbsünde, die sexuelle Lust, ohne den Segen des VATERS, bis hin zu den ärgsten Entartungen. Das ist der Sinn des Auftrages von Adam und Eva. Da wäre es für alle anderen Fallrassen nicht möglich gewesen, dagegen anzukommen.“                     

 Adam und Eva und die Erbsünde

In dem Buch “Zehn kleine Bausteine” von Anita Wolf, Seite 121: Anhang „Menschen bauen – Menschen zerstören“, wird das Geschehen mit Adam und Eva genau geschildert.

(hier als kostenlose PDF erhältlich (siehe: http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/Zehn_kleine_Bausteine.pdf und auch in gedruckter Form: https://anita-wolf.de )

Primär wichtig an 1. Stelle: Die liebenden Beziehung zum VATER  in einer Verbindung von Herz zu HERZ

„Wie wohne ich also in mir selbst? Wo verweile ich in mir bzw. wie? Mein Aufenthalt in mir selbst in meinem Geworden-Sein? Erkenne ich mich und bestätige mich in dem, wie GOTT mich geschaffen hat – oder verkenne ich mich? – Im schlimmsten Fall: der Fall. In der Entsprechung fließen Schöpfer und Priester in Gott zusammen und sind im Verein der Vater UR, so können wir frei wiedergeben. Deshalb lesen wir auch, dass wir den gesamten UR erst erkennen, wenn wir auch den Vater erkannt haben. Im Zentrum Gottes ist der gesamte UR Jesus Christus in Geduld und Liebe im Vordergrund – ohne Gebrauch der Macht, jedoch wohnt die gesamte Fülle der GOTTHEIT leibhaftig in IHM! Hier ist Gott-UR der Liebemagnetismus, der alles Leben an sich zieht.“ (aus Heftreihe „UR – das wahre Ziel“, Heft 41, 2016, Seite 32,“, Artikel „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit – Eine Betrachtung zum Hauptwerk von Anita Wolf“ von Ewald Brandner: siehe: https://anita-wolf.de/bestellung/bestellung-reihe-ur-das-wahre-ziel/ )

Anita Wolf, „Karmatha“, Kapitel 28, Vers 8 – 10:

8 Nur die Weite von Raum und Zeit führt euch ganz in Meine Nähe, obwohl keines von euch übersieht, wie sich Strahlfeld an Strahlfeld gliedert, die Flächen der Kraftsphären neben-, über- und ineinander aufgebaut. Ja, Meine Gestalt ist euch fassbar, weil der euren gleich. Dennoch wohnt in ihr die unfassbare Weite von UR-Raum und UR-Zeit! Meinen Fürsten bleibt da noch ein letztes Rätsel übrig. Ihr wisst zwar längst, dass auch dann alles in Mir zu Hause ist, offenbare Ich Mich kleinsten Kindern. Nur dachtet ihr, es existierte außer einer sichtbaren Gestalt noch eine unsichtbare für das Unendliche, eine UR-Gestalt, die selbst höchsten Kindern ewig unzugänglich sei.
9 Nun ist eure Erkenntnis sogar richtig, wenngleich noch nicht in jener Form, die das Rätsel löst. Ihr ahntet, aber ihr wusstet nicht, dass Mein UR-Ich auch dann nicht von Meiner euch offenbarten Gestalt zu trennen ist, selbst wenn Ich Mich nur in einer Wesenheit oder einem Grundlebensstrahl enthülle. Ja, Meine sichtbar gewordene Vaterform ist ein Teil des UR-Ganzen, dieses umschließend und zugleich in ihm ruhend als wirkender Magnet- und Zentralmachtpunkt.
10 Deine geheime Frage, Mein Karmatha, warum die Stuhlersten jetzt auch erst diese höchst wichtige Offenbarung hören, ehrt dich, denn du stellst dich weit unter sie. Was nun die Zeit betrifft, ist zu sagen, dass Golgatha in der Materie erst umfassender erkannt werden muss, ehe das zur Sprache kommt, was es zutiefst berührt. Auch Sadhana muss auf ihrem Heimweg vier Wendepunkte erreichen. Jetzt steht sie im zweiten und ist im Begriff, ihn gut abzuschließen.


Wie ist die Erbsünde von Adam und Eva zu verstehen?

Auszug aus Artikel von Stefan Bamberg „Die Wahrheit über den Urknall" ergänzt am 12.03.2014 und 25.11.2016 mit E.B.:

Der größte Teil der Lichtwesen war dem Vater treu geblieben und hatte bereits die Freiheitsprobe gut bestanden und die Kindschaftseigenschaften Geduld, Liebe und Barmherzigkeit in sich entwickelt. Nur die von Sadhana geschaffenen Wesen waren, bis auf die ersten drei Kinderpaare von ihr, gefallen. Genau genommen war auch noch ein viertes Kinderpaar von Sadhana dem Vater treu geblieben. Es war ein Sadhana mit am engsten verbundenes Kinderpaar, welches dann aber den Eigenwillen von Sadhana nicht mitmachte und dem Vater treu blieb. Dies zeigte eine ungeheure Geistesstärke dieser Kinder. Sie sollten viel später in der Materiewelt auf der Erde als Adam und Eva in Erscheinung treten, wo sie vor ca. 6000 Jahren die letzte Rückführungsepoche der Fallwesen, eines viele Milliarden Jahre dauernden Rückführungsgeschehens, einläuteten. In ihrer Materieinkarnation sind sie dann allerdings erst einmal der Verführung Sadhanas unterlegen.

 Zitat "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit" (im Folgenden auch kurz "UR-Werk" genannt, 6(10)-1476:

Das sind teils noch Auswirkungen jener Sünde, da sich einer hinter dem anderen verstecken wollte, weil die Weisheit mit dem Verluste Edens auch verloren war. Es bleibt die alte Erbsünde daher bis zum letzten Atemzug der Welt bestehen; sie wird erst ausgelöscht, wenn andere Sünden nicht mehr existieren.
Die Bitternis schlägt schlimme Wellen, einer gibt dem anderen die Schuld. Und so ist unsere Zeit gekommen, einzuschreiten, nachdem Ich mit euch oft genug Mein Kommen angekündigt habe. Scheinbar sind nur kleine Rettungskreise da, in welchen sich Mein Licht ganz frei manifestieren kann im Gegensatz zum großen Menschgewühl der vielen Erdenvölker. Sie verschwinden schier unter der grauen lichtlosen Masse. In Wahrheit sieht es aber anders aus. (Zitat Ende)

"Die UR-SCHULD ist die LUST daran, selbst Gott sein zu wollen - letztendlich in der Tat. Die Erbsünde ist jene (Lust) aus der UR-SCHULD heraus, an sich selbst und am Nächsten Lust haben zu wollen - ohne den Segen Gottes abwarten zu können - wiederum in der Tat. Sozusagen: Eine verfrühte Liebe-Tat (ist es dann Liebe?) aus der Ungeduld heraus. Der eigene Wille und Ernst, welcher ja der Geduld vorausgeht. Auch die eigene Weisheit und Ordnung - ganz klar."

Wie dem auch sei, es ist die "Erbsünde" (Adam & Eva) in der "UR-Schuld" (Sadhana). Im Grunde zweimal der Ungehorsam. Wobei zuerst der Angriff auf Gott selbst und dann durch Adam und Eva die Lust an sich selbst wie ebenso am Anderen, ohne einen direkten Angriff auf Gott. Dennoch bleiben die "Seelenkraftanteile" in einer Erbschuld bis ins 3. und 4. Glied, was ein weiteres Zeugnis von der Heiligkeit URs ist im GEHORSAM. Gehorsam ist ja nichts anders, wie es das DEUTSCHE Wort ja schon sagt: Trägt das GEHÖRTE SAMEN im AMEN! = Zusammen der GEHORSAM! Amen heißt ja: SO SEI ES! Also eine Zustimmung. Eine Zustimmung jedoch kann nur aus eigener Erkenntnis erwachsen! Das ist der Unterschied zwischen der Erbsünde und der UR-Schuld. Der Rucksack der UR-SCHULD ist bis zuletzt zu tragen. Die Erbsünde ist "lediglich" ein Teil in dieser UR-Schuld, und dennoch aber ist auch diese erst dann nicht mehr, wenn die Materie nicht mehr sein wird.

Vielleicht wäre es eigentlich ein "ERBE" gewesen, dass der GEHORSAM gepflanzt worden wäre. Doch durch den abermaligen Ungehorsam in der UR-SCHULD wurde aus dem ERBE des Gehorsam die "ERBSÜNDE".

Es könnte schon so gewesen sein und von UR-Jesus gedacht worden sein, dass dies eigentlich die Aufgabe von Adam und Eva gewesen ist:

 DAS ERBE DES GEHORSAMS, welches (ERBE) aber zur ERBSÜNDE wurde.

Eine enorme Auswirkung der Verführung Sadhanas von ihren Kindern Orytam und Hagar, welche als Adam und Eva die „ersten Kinder" diese Erlösungsepoche einläuteten. Viel hing von Orytam und Hagar ab. Und doch scheiterten sie. Es war im übertragenen Sinne wiederum die Sünde, aus sich selbst schaffen zu wollen, aus der Lust an der Schöpfungsfrucht ohne den Segen des Schöpfers! Diesmal jedoch eine Verführung. Bei Sadhana und der UR-Schuld dann schlussendlich selbst Gott sein zu wollen, handelt es sich hier um eine Entscheidung durch Einwirkung zweier Impulse von außen, welche dennoch ihre Wirkung im Innen entfalten. Gott spricht mit Adam und Eva und dennoch erliegen sie der Verführung Sadhanas. Kaum auszumachen, welche „KRAFT" da im Spiel war. Wie VERWALTE ich diese Kraft? Und wieder stand die Lust des Eigenen im Vordergrund. Aber das Scheitern-dürfen würde ein weiteres Thema aufrollen. Und so ersehen wir, dass es sich um eine „Zeitkraft" handelt! Es handelt sich um die Erbsünde in der UR-SCHULD, welche sich nun über diese Epochen erstreckt!"

Der Fall im Fall, die Erbsünde: Noch einmal vertiefend, damit es ganz genau klar wird, was es war, was Adam und Eva zu Fall brachte (denn dies ist ganz wichtig, genau zu verstehen).:

Es hat einen Sinn, dass das UR-Werk (Buch „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“) in dieser Welten-Wende-Zeit offenbart wurde. Wir sollen da Stück für Stück wieder in die UR-Ordnung zurückgeführt werden, und da ist es wichtig, die UR-Ordnung auch zu kennen. Genau das passierte aber schon bei Adam und Eva. Die beiden sollten, wie im PARADIES, in die UR-Ordnung zurückführen, auch was die Sexualität betrifft. -

Die Vorstellung, dass die Sexualität nun hier fallbedingt natürlich und nun einmal da sei, eine solche Philosophie hätte auch die Schlange (Sadhana) zu Eva sagen können, um sie genau dadurch zu verführen und zu programmieren und sie daran zu hindern, die primäre Urschuld-Lust gewaltig aufzuheben.

Ein ganzes Geschlecht hätte darauf beruht. Was für ein großer Schritt zurück in die UR-Ordnung hätte da vollzogen werden können. Wenn man sich dessen bewusst wird, dann versteht man auch die Erbsünde, die sexuelle Lust bis hin zu den ärgsten Entartungen. Das ist der Sinn des Auftrages von Adam und Eva. Da wäre es für alle anderen Fallrassen nicht möglich gewesen, dagegen anzukommen.

Ich weiß, dass wir das alle zusammen nicht gerne hören wollen. Daran können wir aber auch sehen, was diese sexuelle Energie fallbedingt alles vermag. Da drehen wir lieber geistige Inhalte so, dass wir dann doch Sex haben können. Doch wir können die Begierden etc. nicht bekämpfen, da sie uns sonst noch verstärkt beherrschen würden. Wir brauchen sie aber auch nicht verharmlosen und fallbedingt als nun einmal gegeben hinstellen und beschwichtigen oder gar unsere eigene Sexualität damit rechtfertigen. Wir können das alles nur zerlieben. So auch die sexuellen Energien. Doch selbst da sollte dann VATER mit dabei sein in einem ersten Umkehrschritt. So wie ich einmal las: "Wenn wir hier auf der Erde den ersten Schritt schaffen, ist das schon viel." Adam und Eva jedoch hätten, davon gehe ich mit angrenzender Wahrscheinlichkeit aus, hier einfach nicht fallbedingt, sondern ganz klar zurückführen können in eine urbedingte Vereinigung nach einem Ordnungsplan. Doch sie sind der Lust verfallen. Hier sollte die "angeblich natürliche" Sexualität in einem ersten gewaltigen Schritt in die UR-Ordnung (urbedingt) durch einen bewussten Rückkehr-Akt vollzogen hätte werden können, sollen, dürfen.

Was bedeutet „Zerlieben"?:

 Es ist ja gerade aktuell die Jugendumfrage der "Generation WHAT" in aller Munde. Da ist z.B. ganz interessant, dass 30 % der Jugendlichen angaben, auch ohne Sexualität leben zu können. Das ist ganz gewaltig. Auch bei den Priestern ist das ja immer wieder Thema. Es sollte natürlich frei in der Entscheidung sein, doch bereits in der Bibel gibt Jesus den Hinweis: "Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmels willen. Wer es fassen kann, der fasse es!" Matthäus 19,12

Ich habe da auch einmal bei Lorber gelesen, wie Jesus davon berichtet, wie er diese Begierden durch schwere körperliche Arbeit und fasten ertragen und überwunden hat. Denn Jesus sagt ganz klar, dass all das, was auch wir tragen und ertragen, auch er getragen und ertragen hat - und noch viel mehr.

Das sind Auswirkungen des Falles, aber ebenso der Erbsünde.

Da tut sich schon wirklich viel, wenn ein gesamtes Drittel der Jugendlichen da ohne Sexualität leben könnte. Reife Seelen? Der wirkende Zeit(UR)geist auf allen Ebenen? Es tut sich wirklich viel.

In diesem Lichte ist jeder sexuelle Akt ein "Lustakt", da er fallbedingt nicht der Zeugung dient. Möge hier weltlich die Sexualität durchaus in Verbindung stehen mit dem Wunsch nach Vereinigung. Ist es aber wirklich der Wunsch nach Vereinigung oder doch auch zugleich ein weltliches Bedürfnis? Zur wirklichen Vereinigung ist Sexualität aber nicht notwendig auf einer höheren Stufe. Wir lesen im Griechischen die Worte: Sexus, Eros, Agape, Philia.

  •  Sexus spricht für sich.
  •  Eros kann man mit "Lebenszärtlichkeit", also nicht alleinig auf Partnerschaft bezogen - wie etwa kuscheln oder als "Vorspiel". Es ist die Zärtlichkeit, so meine ich, wie wir im UR-WERK lesen, dass auch z.B. Orytam liebkost wird (siehe Kapitel 10, 6. Tag, Vers 604) Oder der "Jüngling", welcher herzt und kosend segnet: 10/6,369. - Oder UR schon bei Sadhana ganz zu Beginn am ersten Schöpfungstag: 5/1,111
  •  Agape ist die freundschaftliche Liebe. Die Freundschaft im Geben und Nehmen, im gegenseitigen Dienst, im Dasein. In der Seelsorge. Das, was wir tun und geben können. Wobei ich gerne sage: "DA-SEIN", mehr können wir nicht. Ein Freund ist DA, das ist sein SEIN!
  •  Philia ist die Krönung: Die fürsorgliche Liebe!!

Und genau das sollten Adam und Eva aber tun. Sich wirklich lieben, auch ohne Sexualität, wenn es nicht wie urbedingt der Kinderzeugung diente, so wie es sich aktuell 30 % der Jugendlichen vorstellen können und selbst die Bibel schon davon berichtet. So hart es klingt, aber die alten Katholiken haben in manchen Aspekten doch nicht so unrecht. Da haben sich schon Wahrheiten erhalten, welche für uns einfach auch unbequem geworden sind.

Da fällt dann natürlich auch mit hinein, dass man weltlich zum Teil so sehr verliebt ist und darüber hinaus wirklich in "Liebe fällt", dass man selbst am eigenen Leib spürt, da ist jetzt so viel Liebe, dass da jetzt Sexualität wirklich gar nicht mehr wichtig ist. Ganz im Gegenteil. Da ist die Erfüllung einer körperlichen Nähe völlig ausreichend.

So wie wir im UR-Werk ebenso von "liebkosen" und "kosen" lesen, was in den griechischen Wort-Vierwesenheit dem Eros sehr nahe kommt, was man mit "Lebenszärtlichkeit" umschreiben kann.

 Hier ein Auszug dazu aus dem UR-WERK, und passend, ORYTAM (geistiger Name von Adam im Lichtreich):

 6-604 „Ein heller Strahl trifft Orytam. URs segnende Antwort besteht darin, daß der Engel wie Rafael im Gottesschoße ruhen darf. Orytams Antwort ist eine Schöpfungsantwort. Sadhana und die Fürsten kosen ihn; er hat für alle recht geredet. UR beruft Rafael zu sich. Im Nu steht er, mit ehrfurchtsvollem Neigen, zur Linken des All-Heiligen und schaut Ihn in Dienstbereitschaft an."

Sie kosen Orytam. Und genau das meine ich. In dieser reinen Liebe, da hat man da dann primär gar kein Bedürfnis mehr nach Sexualität.

So ist also die in dieser Welt "normale" Sexualität eben nicht normal und genau hier war die Rückkehr in die UR-Ordnung der Auftrag von Adam und Eva. Doch eben nicht nur eine "interpretierte" Vereinigung unter sich und mit dem Vater, sondern wirklich Sexualität im Sinne einer Kindzeugung ALLEINIG!!!!!! - Wirklich wie im Lichtreiche - URBEDINGT!!!!

"Durch die unbefleckte Empfängnis wurde durch Maria zugleich Evas Sünde getilgt" (vgl. Anita Wolf, Die Geburt, Anita-Wolf-Freundeskreis e.V., Stuttgart, Vers 55)

Getilgt die Schuld-Tat-Entität, dennoch gibt es die Auswirkungen jenes Ungehorsams der Zeitkraft nach bis zum letzten Atemzug der Welt (vgl. A. WOLF, UR-WERK, 10,14762), woraus wir hier als einen der möglichen Aspekte die Erlösung als eine person- und prinziphafte erkennen können. Die Erlösung befreit nicht von Wiedergutmachung (vgl. die Ausführungen zur Wechselwirkung von Erlösung und Wiedergutmachung im UR-WERK. Exemplarisch: A. WOLF, UR-WERK, 10,1019 - Wiedergutmachung möglich (was überhaupt möglich ist) durch die Erlösung und vollerlöst durch UR als Jesus Christus. Die gebundene und die freie Gnade.).

Anita Wolf, „Die Geburt“, Vers 55:

"Willst du deine Jungfräulichkeit opfern, um den Samen Meines Heiligen Geistes aufzunehmen, Ihn unter Schmerzen zu gebären, mit noch größeren Schmerzen sterben zu sehen und selbst auch Hohn und Haß der Welt auf dich nehmen? Du kannst damit Evas Sünde tilgen! Denn siehe, du wirst ein Kind haben, aber keinen Sohn; denn der aus dem Kind gewordene Sohn ist bestimmt, der Welt zu gehören, sie zu erlösen und wird daher auch der ‚Menschensohn' genannt."

Es ging also nicht um eine Vereinigung mit dem VATER aus weltlicher Sicht der Sexualität, sondern um eine "Kindzeugung" mit dem VATER im Sinne der UR-Ordnung, und das ist ein gewaltiger Unterschied!

Sadhana sah die GEBALLTEN Seelenkraftanteile der LUST am SCHAFFEN von ihr selbst in den beiden (von den beiden getragen) und dass diese nun geläutert werden konnten. Welche Ausmaße für das Falluniversum!!!

Sowohl im Energiebereich, wie in der Geburt einer "himmlischen Rasse". Sie musste alles daran setzen, das zu verhindern. Und es gelang ihr, so konnte diese Seelenkraft nicht geläutert werden und auch das REINE GESCHLECHT nicht in diesem Maße geboren werden; und das ist jetzt die Seelenkraft der Erbsünde. Nun nehmen wir seit Adam und Eva die sexuelle Energie von allen seit damals inkarnierten Menschen zusammen und dass diese Energie bis zum Ende ALLER Materie existent sein wird und dann haben wir wahrscheinlich eine Vorstellung von dem, was Adam und Eva zu tragen hatten!

1468: „Die erkannten Kosmoskräfte würden der Erde große Hilfestellung erweisen, wendeten die Menschen sie statt zu vernichtendem Machwerk in jeder Hinsicht zur Verbesserung des Lebens an. Da aber ihr Erfindungsvorstoß weit mehr zu gegenseitiger Schädigung ausgenutzt wird, kann die Schwingung des Kosmos kaum anderes offenbaren, als die Verderben wollenden Gedanken der Menschen bringen. Ihr seht den gewaltigen Einbruch kosmischer Kräfte in den nahen Erdbereich; und Noahs Sintflut ist demgegenüber eine Gnadenzeit zu nennen." („UR-Ewigkeit in Raum und Zeit")
„Das sind teils noch Auswirkungen jener Sünde, da sich einer hinter dem anderen verstecken wollte, weil die Weisheit mit dem Verluste Edens auch verloren war. Es bleibt die alte Erbsünde daher bis zum letzten Atemzug der Welt bestehen; sie wird erst ausgelöscht, wenn andere Sünden nicht mehr existieren. (aus „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit")

Dieser Auftrag des Sexualtriebs war bis Adam und Eva wahrscheinlich noch nicht in diesem Ausmaße vorhanden. Sehr wohl möglich vereinzelt bei den Lichtkindern, aber nicht im großen Wurf. Sehr wohl im Einzelnen Menschsein, aber nicht als GROSSAUFTRAG. Dazu die Anweisungen zur Treue in der Partnerschaft. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass der Sexualtrieb bis zu einem gewissen Grad von UR ja auch darum geduldet wurde, damit Kinder gezeugt werden und so die Seelen zur Inkarnation kommen können. Das dürfte also bis Adam und Eva nicht das GROSSE Thema gewesen sein. Umso mehr aber können wir daraus erkennen, dass es einmal an der Zeit sein würde, hier ebenso einen großen und gewaltigen Schritt Richtung Lichtheimat zu beschreiten. Und diese Aufgabe war für Adam und Eva bestimmt. Es ist für mich aus Sicht des UR-WERKES von Seelenkraftanteilen, schöpferischer Missbrauch durch Lust usw. die mir mögliche einzige tief-geistige Erklärung. Dazu passen sowohl die Ausführungen von Anita Wolf und ebenso die biblischen Auszüge. Ich sehe hierin keinen Widerspruch, vor allem nicht aus der UR-Lehre heraus im Sinne einer bestimmten Tiefe der UR-Lehre.

Das Schaffen ohne den Segen des Vaters, das ist die Sünde. Man muss sich, wie bisher ausgeführt, nur klar werden, welche Ausmaße das hatte, da es um einen gewaltigen Schritt zurück ins Vaterhaus ging. Ob Sadhana (Luzifer als „Schlange" auftretend) da etwas inszenierte?

Ich nehme eher an, dass sie die beiden doppelzüngig wie eine Schlange davon überzeugen wollte (und auch schaffte), dass dieser Sexualtrieb auf der Welt normal sei und dieser vielleicht sogar von UR gewollt wäre, um aus dieser Lust dem Vater eine Freude zu machen, wenn sie aus sich selbst heraus IHM ein Kind schenken würden, ein Kind dieser Lust.

Denn genau das tat Sadhana ja, KINDER AUS SICH SELBST ZEUGEN!

Adam und Eva sind ein Spiegel von Sadhana. Sie hätten das schaffen können, was Sadhana nicht schaffte. Ebenso Judas beim Verrat. Deshalb lesen wir ja:

10-1172 Wie Adam und Eva durch die Strafe gesegnet wurden, also trotzdem Judas. Er ist die menschlich-geschichtliche Gestalt des verlorenen Sohnes; aber Luzifer ist es selbst. All das heilige Werk, das als ‚zugedecktes Geheimnis' zwischen JESU, Luzifer, Adam und auch Judas waltet, bleibt der Erden Endzeit vorbehalten. Wenn aus der Erlösung das verlorene Kind den Heimweg antreten kann und das Ende dieses Weges nahe herbeigekommen ist, dann erscheint auch das Geheimnis, wie viele andere, im herrlichsten Glanz des offenen Himmels! - (UR-Ewigkeit in Raum und Zeit")

Ich nehme ganz stark an, dass sowohl Adam und Eva, wie auch Judas wirklich in der Tat die menschlich-geschichtliche Gestalt des verlorenen Sohnes verkörperten. Aber dennoch ist es Luzifer selbst. Zugleich auch jeweils eine zweite Chance für Sadhana, das ist ganz, ganz wichtig zu erkennen. Wir Menschen und selbst die Fürsten (die 7 Urerzengel mit ihren Dualen) lernen, dass wir an Sadhanas Stelle um keinen Deut besser sind, wir alle wären ebenso gefallen. Zugleich bekam Sadhana jeweils stets erneute Chancen, und Adam und Eva sind da gewaltige Beispiele. Nicht umsonst schrieb ich stets, dass es der Sündenfall in der UR-Schuld ist. Es ist eine Spiegelung des primären Falles, energetisch die Lust des Egos an der Schöpferfrucht und in der Tat der nicht gesegneten Kindzeugung. Ganz einfach. Ein ganz einfacher Spiegel. In diesem Lichte können wir eben auch das "zugedeckte Geheimnis" jetzt schon Ansatzweise erkennen dürfen, so meine ich.

Zur Inszenierung, so dass dann Eva zu Adam ging, noch einmal diesen Auszug aus Anita Wolf, "Fern von der Erde her":

>>>„Noch ein Wort; das andere nimmt seinen Lauf wie GOTT es will, auch wenn du Ihn vor mir verklagst. Verklagen kann man nur vor einer Rechtsperson, die über dem Verklagten und dem Kläger steht. Sage an: Wer steht über Gott? Hat nicht auch Adam Gott verklagt, indem er sagte: ‚Das Weib, das DU mir gabst . . .' (1. Mo. 3, 12)? Er hatte selber schuld; er war der Ältere, Stärkere. Gott hatte ihn belehrt. Durch eigene Beharrlichkeit schürte er - zwar ungewollt - den Trieb des Weibes, statt ihn einzudämmen.<<<

Aus dem unerstrichenen Text ist anzunehmen, dass es da wirklich alleinig eine so dermaßen ARGE Verführung war, dass die beiden alleine "tätig" wurden und es gar keiner Inszenierung bedurfte, der Trieb alleine reichte völlig aus - samt der Verführung dazu.

Der Auftrag von Adam und Eva war die Rückführung der Sexualität in die UR-Ordnung. Und die Sexualität ist nun einmal ein Akt der Kinderzeugung. Ich weiß, dass das für uns allesamt sehr hart ist und wir das nicht hören wollen und meinen, dass doch der sexuelle Akt als Zeichen der Liebe ganz in Ordnung ist. Aber nein. Wirkliche Liebe und Vereinigung braucht keine Sexualität. Es ist hart zu erkennen, wie weit wir da selbst von der UR-Ordnung weg sind. Es ist eben wirklich schon viel, wenn wir auf der Welt den ersten Schritt schaffen. - Und dieser Schritt, um es zu wiederholen, ist: ZERLIEBEN!

Ich weiß, dass manche Menschen auf biegen und brechen bestreiten würde, was ich hier schreibe, weil sie ihre Sexualität einfach leben möchten. Ja, das tun wir im Grunde alle. Ich sehe das aber anders.

Es ist eine Spiegelung des primären Falles, energetisch die Lust des Egos an der Schöpferfrucht und in der Tat der nicht gesegneten Kindzeugung. Ganz einfach. Ein ganz einfacher Spiegel. In diesem Lichte können wir eben auch das "zugedeckte Geheimnis" (gelb unterlegt) jetzt schon Ansatzweise erkennen dürfen, so meine ich.

Es sind Schlagworte zu nennen: Lust am eigenen Schaffen, ich mache selber ohne die Reife zu haben, Schaffensabweichung (Sadhana: 9-138 „Ich will! Werde eine allerschönste Sonne!) usw. Vergleichbar wiederum Sich-Führen-Lassen und Selber-Gehen. Und das ist die Erbsünde durch Adam und Eva, welche sich ganz unabhängig von der Geschichtsschreibung in jedem von uns auswirkt. Die beiden wurden von der Schlange zu diesem Akte verführt, welchen sie, Sadhana, selbst primär begangen hatte. - So lasse mich hier ergänzen: Es wurde der Akt aus Lust am eigenen Schaffen begangen und nicht nach Gottes Ordnung und mit Gott. Keine Vereinigung zu "Dritt". Und genau darum wird unter Schmerzen geboren. Ja, was hätte das denn bewirkt für Sadhana und ihren Anhang, wenn da jetzt ein Menschengeschlecht durch einen ersten Erbfolgen "geboren" wird, welcher nicht aus sich selbst (Ich will! Werde eine allerschönste Sonne!) an der Lust des Schaffens gezeugt worden wäre, sondern in der ORDNUNG und mit Gott, sozusagen zu DRITT?!

  Sadhana hatte in der Tat alles aufgefahren, und zwar die beiden zur Vereinigung im Sinne von "Selber-Gehen" zu verführen, wo es geheißen hätte: "Sich-Führen-Lassen". Es wäre "Ich Will! Werde eine allerschönste ..." durchbrochen worden. Das ICH WILL = EGO, das musste lebendig gehalten werden. Und wenn man sich darüber klar wird, was da wirklich auf dem Spiel stand, dass nämlich hier ein gewaltig großes Stück in die Ordnung zurückgeführt werden hätte können, doch wiederum die LUST des EGO den Durchbruch schaffte, dann versteht man auch die Erbsünde und den Verlust des Paradieses. Für mich erklärt das ganz klar die Erbsünde als solche, welche ja jeder von uns am eigenen Leib spürt als sexuelle Triebkraft. Es wäre eine "selbstbeherrschte" Rasse bzw. ein "selbstbeherrschtes" Geschlecht entstanden, welches in der ORDNUNGSLIEBE des Ausgleichs zwischen Sich-Führen-Lassen und Selber-Gehen absolute, lass mich an dieser Stelle sagen MACHT gehabt hätte. Über sich selbst und somit über alle Fallgeschöpfe.


Die Sexualkraft - Grundkraft des Lebens

Wer das Vorangegangene gelesen hat, der kann nun auch diese Textstelle aus den Offenbarungswerken von Jakob Lorber in großer Tiefe verstehen:

Zitat: Die Sexualkraft - Grundkraft des Lebens (Quelle: http://jakob-lorber.info/sexualitaet.html  )

Die Sexualkraft ist unsere elementare Lebenskraft. Als Grundkraft des Lebens ist sie der eigentlichste Lebenssinn der Seele, d.h. der zur Ausbildung des in der Seele wohnenden Geistes notwendige Seelenätherstoff (GEJ.08_041,01-08). Wird diese Kraft, die dem Menschen zur Vergeistigung seines Ichs und zur alleinigen Kinderzeugung gegeben ist (GEJ.03_215,11; GEJ.04_231,03; RB.02_203,18), einem tierischen Trieb gleichend nur für die stumme Befriedigung seiner Begierden benutzt, dann vergeudet der Mensch diese seine besten Kräfte durch das Verpuffen seiner alleredelsten Lebenssäfte, seines Seelenätherlebensstoffs. Es fehlt ihm dann nicht nur ein Vorrat, aus dem sich am Ende ein stets intensiveres Licht in der Seele hätte ansammeln können (GEJ.04_230,02; GEJ.08_041,06), sondern die Seele vergräbt sich dadurch auch in das Fleisch und verhindert dadurch die Wachwerdung des Geistes in ihr (GEJ.02_210,11-12; GEJ.06_068,08; GEJ.08_041,07; RB.01_035,10).
Aus diesem Grund wird die Hurerei, die ein Dienen der Unkeuschheit nach aller Lebenskraft ist, als das gefährlichste aller Übel bezeichnet, da sie nicht wie alle anderen Sünden außer dem Leib, sondern im Menschen selbst begangen wird und somit Seele und Geist verdirbt (GEJ.01_086,03). Denn wer seinem Fleisch wohltut und durch Wollust zu ergötzen sucht, der nährt seine eigene Sünde und räumt durch die Wollust des Fleisches dem ewigen Tod alle Gewalt über sich ein (HGt.01_001,10; HGt.02_089,05).
Durch häufigen Geschlechtsverkehr, Partnerwechsel und Selbstbefriedigung wird die Sexualkraft, die den Menschen körperlich, seelisch und geistig veredeln sollte, in eine gefährliche Kraft negiert, die ihn anstatt zu unterstützen an seiner Entwicklung hindert. Die Grundkraft des Lebens wird nicht mehr zur Vervollkommnung des Ichs gesammelt, sondern nach außen zerstreut, wo sie sich im Tod verliert (HGt.01_089,10).
Der Wollustkitzel ist ein Kunstgriff des Satans (GEJ.01_086,08), denn unkeusche Menschen werden immer träger und genusssüchtigere Wesen, die immer seltener eines helleren Gedankens fähig und nur schwer etwas Geistiges zu begreifen im Stande sind. Sie wachsen gleichsam in ihrer Furchtsamkeit, Feigheit, Materialismus, Launischsein, Selbstsucht, Neid und Eifersucht, da ihre Phantasie immer im Reiz des Fleisches umherschweift und sich nimmer zu etwas Höherem und Geistigem emporzuheben vermag (GEJ.04_230,03). Also wird durch die Unzucht der Geist ganz in die grob-fleischlich-materielle Liebe herabgezogen, was ein ständiges Streben nach Genuss mit sich zieht und zugleich eine geistige Höherentwicklung verhindert (GS.02_106,10; RB.01_035,10). Dieses Vergraben der Seele in das Fleisch macht die geistige Wiedergeburt unmöglich (GEJ.03_066,13; GEJ.04_230,09; GEJ.08_041,07). Außerdem macht Unkeuschheit das Herz des Menschen härter, gefühlloser und unbarmherziger gegen die Nebenmenschen, und er liebt am Ende nichts anderes als sich selbst (GS.02_113,05). Solch ein Mensch flieht dann Gottes Wort, das ihn vor der bösen Begierde mahnt, bis er blind und taub für alles Wahre und Gute des Geistes und schließlich auch zum Feind aller Gläubigen wird (GEJ.01_086,03; GEJ.08_041,01).
  Alle Motive, sich seiner Sexualkraft außerhalb der göttlichen Ordnung zu bedienen, sind eigenliebige, selbst- und genusssüchtige (GS.02_080,20). Urheber dafür sind Müßiggang (GEJ.03_066,10), Hoffart und Hochmut (GEJ.06_056,01), das Schwelgen und Prassen, was die Seele sinnlich-materiell macht (GEJ.01_207,02), sowie allerlei weitere sinnliche Genüsse, die die Naturgeister im Leib aktivieren und den Reiz zu noch mehr sinnlichem Genuss antreiben (GEJ.02_210,11). Die Folgen davon können schwere und unheilbare Krankheiten, Seuchen, Unfruchtbarkeit und Besessenheit sein (GEJ.04_080,02; GEJ.06_056,02; GEJ.06_187,08).
Bei einem keusch geführten und tatkräftig nach der uns gegebenen Lehre Jesu ausgerichteten Leben verbindet sich unsere Elementarkraft immer mehr mit unserem Geist, was zu einer stets wachsenden Selbsterkenntnis und letztendlich zur Vervollkommnung führt, und man kann immer leichter allen argen und rohen Naturgeistern, die die in uns wohnenden Begierden und Leidenschaften zu wecken versuchen, widerstehen (GEJ.08_189,17; GEJ.08_041,07).
Jakob Lorber an seinen Bruder: „Du mögest nur beständig sein in deiner Liebe und billigen Gerechtigkeit. Und du mögest dich, aus Liebe zu Ihm, so viel als möglich vom Beischlafe enthalten, der bloß auf sinnliche Befriedigung abgesehen ist. Dann sollst du auch bald einen so geweckten Geist haben, vor dessen Blicken der Mittelpunkt der Erde wie ein Wassertropfen unter dem Mikroskop enthüllt liegen soll. Denn so spricht der Herr: „Sage ihm, Ich bin ein wahrer Gott allen, die Mich lieben und Meine Gebote halten! - Wer da sich reiniget in Meiner Liebe, der wird den Tod ewig nicht sehen, auch wenn sein Leib tausendmal gestorben wäre. Denn wahrlich, sage Ich, es gibt nirgends ein Leben als in Mir. Und nun ist nahe gekommen die große Zeit der Zeiten! Wer mich aber liebt, zu dem werde Ich kommen und ihn gar wohl schmecken lassen die Stärke Meiner Liebe und die große Kraft Meiner endlosen Gnade."
  O liebster Bruder, denke ja nicht, dass das Worte meiner Erfindung seien. Sie kommen aus dem höchsten aller Himmel. Daher beachte sie wohl in deinem Herzen! O Bruder, es liegt Unendliches hinter ihnen verborgen" (HiG.01_40.08.24,02-04).
 (Zitat Ende)


Siehe weiter in "ERLÖSTE SEXUALITÄT - Teil II" das Thema:

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