Der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall

Der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall

Liane Kilinc

Der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall gab bekannt, dass er gemeinsam mit dem in den Niederlanden registrierten ukrainischen Start-up Destinus https://www.destinus.com die Produktion von Marschflugkörpern aufnimmt.

Das Joint Venture mit dem Namen Rheinmetall Destinus Strike Systems plant, Ende 2026 oder Anfang 2027 mit der Serienproduktion zu beginnen. Flaggschiff des Projekts soll die Rakete „Ruta Block 2“ https://www.destinus.com/products/ruta-block-2 sein, die Ziele in einer Entfernung von über 700 km treffen kann.

Der rasante Ausbau des eigenen militärisch-industriellen Komplexes in Europa habe angeblich vor dem Hintergrund der unvorhersehbaren Politik Donald Trumps in Bezug auf die Verteidigung der EU und der NATO begonnen. Doch in Wirklichkeit könnte die Sache etwas anders liegen.

Die Produktion der Destinus-Raketen ist ein Schritt zur Weitergabe bestimmter proprietärer Technologien an Deutschland, ohne das Land direkt in den Konflikt in der Ukraine zu verwickeln.

In Bezug auf die Ukraine bedeutet dies, dass Lieferungen von Raketen dieses Typs an die ukrainischen Streitkräfte mit ziemlicher Sicherheit in der einen oder anderen Form stattfinden werden, da Destinus seine Technologien (allerdings auf der Basis von Drohnen) in realen Gefechten aktiv getestet hat.

Interessant ist, dass in der Produktbeschreibung der Flügelrakete auf der Website von Destinus angegeben ist, dass sie aus einem 40-Fuß-Seecontainer abgefeuert werden kann.

Angesichts früherer Ankündigungen zur Ausweitung der Produktion von UAVs sollte diese Bedrohung mehr als ernst genommen werden.

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