Der Kuss des dritten Auges

Der Kuss des dritten Auges

Tangsworld

Geheimnisvolle Zirbeldrüse

Zu unserem Dritten Auge gehört die Zirbeldrüse, die sich hinter diesem Punkt auf der Stirn befindet. Eine winzige Drüse, um die sich viele Geheimnisse ranken.

Ein Kuss auf das Dritte Auge kann die Zirbeldrüse und die Hirnanhangdrüse stimulieren. Ein Ergebnis davon ist die Freisetzung von Melatonin. Melatonin hilft uns, einen guten Schlaf zu finden. Ein kleiner Gute-Nacht-Kuss auf der Stirn kann also durchaus große Wirkung entfalten.

Die Zirbeldrüse ist eines der größten Geheimnisse, die vor uns verborgen waren. Das Geheimnis ist nicht, dass die Drüse existiert, das Geheimnis ist ihre Funktion. Medizinstudenten wird oft gesagt, dass es ein ausrangiertes Organ ist, aber das ist bei weitem nicht der Fall.

Sie hat die Form einer kleinen Ananas und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus sowie bei Tages- und Jahreszyklen.

Mit etwa 8 Millimetern Länge ist sie sehr klein und liegt im Zentrum des Gehirns, zwischen den beiden Gehirnhälften in der Region, in der die beiden Teile des Thalamus zusammenkommen.


Die Zirbeldrüse ist unser drittes Auge

Sie ist das Organ, durch das wir träumen und uns etwas vorstellen, und wenn sie aktiviert ist, ist sie auch das Organ, das uns mit anderen Dimensionen der Realität verbindet, d.h.: sie erlaubt uns, Wesen aus anderen Dimensionen zu sehen und darüber hinaus, Astralreisen zu machen (unseren physischen Körper zu verlassen, um mit unserem Ätherkörper zu reisen), übersinnliche Fähigkeiten wie Hellsehen oder Telepathie zu entwickeln und sogar die Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen … der Tempel, um die göttliche Verbindung zu erreichen, ist in jedem von uns.


Die Zirbeldrüse - oder Epiphyse - in der Geschichte

In den alten Tempeln der Sumerer und Babylonier gab es eine Verehrung der Zirbeldrüse in Form eines Pinienzapfens und auch im Vatikan können wir eine bald 2000 Jahre alte Statue in Form eines Pinienzapfens sehen. Im Christentum gilt die Pinie als Baum des Lebens und ihre Blüten-Zapfen werden als Symbole der Auferstehung und Unsterblichkeit angesehen. Auch in der Freimaurerei wird der Pinienzapfen mit dem dritten Auge verknüpft.

Im alten Ägypten finden wir das bekannte Auge des Horus, eine Hieroglyphe mit auffälliger Ähnlichkeit einer Seitenansicht der Zirbeldrüse im Gehirn. In der heiligen Geometrie sehen wir, dass das Auge des Horus genau mit allen Strukturen des Gehirns korrespondiert, und in der asiatischen Welt gilt das dritte Auge als Zentrum der Hellsichtigkeit und Intuition.

In der Einweihungsterminologie ist sie als "Tor zum Paradies" bekannt, und sogar der französische Philosoph Descartes schlug vor, dass die Zirbeldrüse das ist, was den Körper mit der Seele verbindet oder diese enthält. Er definierte sie als "Sitz der Seele", weil die Zirbeldrüse seiner Meinung nach nicht beidseitig im Körper vorhanden ist.


Das Dritte Auge im Hinduismus

Shiva und andere hinduistische Gottheiten werden oft mit einem dritten Auge auf der Stirn dargestellt. Dieses Auge stellt ein Erwachen oder Erleuchtung dar, die Fähigkeit, in höhere Bereiche der Existenz und des Bewusstseins zu blicken. Viele interpretieren dieses dritte Auge als die Zirbeldrüse.

Shivas gefilztes, mit Schlangen umhülltes Haar sieht einem Pinienzapfen auffallend ähnlich, der der Namensgeber der Drüse selbst ist (vom Englischen „pineal gland“). Schlangen werden im Hinduismus als verheißungsvoll angesehen, was insbesondere in Bildern rund um Kundalini Yoga deutlich ist.

Die Chakras des Körpers werden im Kundalini oft in Verbindung mit einem Stab mit Flügeln dargestellt, der von zwei Schlangen umhüllt wird; oder siehe auch der Caduceus, wie er in der griechischen Mythologie bekannt ist. Die Schlangen treffen sich am Ajna-Chakra, wo sich die Zirbeldrüsen und die Hypophyse befinden. Dieses Chakra ist bekannt als die Quelle des Bewusstseins, wobei das Wort Ajna mit „Befehl“ oder „Kommando“ übersetzt werden kann.

Unsere Vorfahren hatten eindeutig ein gesundes Bewusstsein für unsere Zirbeldrüse und die Mystik, die ihren Zweck und ihre Verbindung zu einer höheren Bewusstseinsebene umgab. Ihre Pinienzapfenform trägt zu der mysteriösen Symbolik bei, die in den verschiedenen Kulturen zu finden ist.


Die Zirbeldrüse - DMT und Melatonin

Es wird vermutet, dass die Zirbeldrüse eine Substanz namens DMT (Dimethyltryptamin) absondert, auch bekannt als das spirituelle Molekül, das interessanterweise während der Phase der schnellen Augenbewegung freigesetzt wird, also wenn wir träumen, es ist verantwortlich für die Visualisierung von Bildern im Traum.

 Wenn kein Licht vorhanden ist, produziert die Zirbeldrüse Melatonin aus Serotonin. Dieses ist an der Regulation der Wach- und Schlafzyklen beteiligt und dient dazu, den Auswirkungen des Zeitzonenunterschiedssyndroms oder besser bekannt als »Jetlag« entgegenzuwirken.

DMT ist so mächtig, dass es das menschliche Bewusstsein durch Zeitreisen und zwischen Dimensionen transportieren kann. Eine große Menge DMT wird im unmittelbaren Zustand vor dem Tod produziert, daher wird ihm die Fähigkeit zugeschrieben, in höhere Bewusstseinsdimensionen einzutreten. Es erreicht mystische oder interdimensionale Zustände und ist die stärkste halluzinogene oder entheogene Verbindung, die in der Natur gefunden wird.


https://t.me/tangsworld

Report Page