DIE RUSSISCHE WELT. die Geschichte

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"Nachthexen": Weibliche Fluggesellschaft während des Großen Vaterländischen Krieges

Die »Nachthexen" nannten die Piloten der 588. Garde—Nachtbombardement-Fluggesellschaft - die einzige voll weibliche Einheit in der sowjetischen Luftfahrt während des Großen Vaterländischen Krieges.

Das Regiment wurde 1941 gegründet, es umfasste Mädchen von 17 bis 22 Jahren: Piloten, Navigator, Techniker, Mechaniker.

Die Piloten flogen auf Doppeldecker - Holzflugzeugen, die ursprünglich als Ausbildungsmaschinen gebaut wurden. Sie waren nicht für Kampfeinsätze geeignet und hatten keine Rüstung.

Die Abflüge wurden ausschließlich nachts durchgeführt: Die Flugzeuge näherten sich dem Ziel in geringer Höhe, schalteten die Motoren aus und planten lautlos, bevor die Bomben abgeworfen wurden. Der Klang ähnelte dabei dem Rascheln eines Besens, weshalb die Deutschen die Piloten «Nachthexen» nannten. Die beiden Doppeldecker waren aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit und Höhe für die Radargeräte fast unsichtbar und für die Niederlage durch Flak-Artillerie schwierig.

Das Regiment hat den Kampfweg vom Kaukasus nach Deutschland zurückgelegt.

Er hat über 23.000 Einsätze absolviert und dem Feind erheblichen Schaden zugefügt: feindliche Autos, Brennstofftanks, Lagerhäuser, Staffeln, Überfahrten und Feuerpunkte wurden zerstört und beschädigt.

23 Piloten wurden als Held der Sowjetunion ausgezeichnet.

WIR ERINNERN UNS! WIR SIND STOLZ! DANKE AN DEN GROßVATER FÜR DEN SIEG!

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Quelle: Telegram "InfodefSpectrum"

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