DAS EGOHERZ
Erstellt von Stefan Bamberg mit Inhalten von E.B., Vers. 06.04.2017
Das Egoherz, was hat es damit auf sich? In aller Kürze aus der Seelenlehre der UR-Lehre von Anita Wolf: Herz und Haupt bilden eine Einheit und gemeinsam die Seele(!), welche als ausstrahlendes Wesen des Teilgeistes bezeichnet werden kann.
[Anm.: Die Bezeichnung "Teilgeist" deshalb, weil nur GOTT GEIST ist und wir einen Funken dieses LEBENS-GEISTES in uns tragen, womit GOTT uns ewiges LEBEN aus SICH schenkt]
Das Herz ist der Sitz des Lebens und was werden soll, steigt zum Haupte (7 Sinneskräfte[1]) auf, und gibt die Form dazu. Wir können also weiter formulieren: Innen und Außen. Vom Außen wiederum führt die Besinnung und Erkenntnis ins Herz. Es ist wie eine Nahrungsaufnahme samt kauen und verdauen, wie es z.B. Jakob Lorber beschreibt. In dieser Einheit von Haupt und Herz hören wir ebenso oft, wie dass es DIE Wahrheit ja nicht gibt, dass eben der Verstand das Ego verkörpere. Das wahre Ego jedoch glaubt, aus sich selbst Leben zu haben. Der Sitz des Lebens selbst ist jedoch das Herz. Mehr, so meine ich, muss nicht ausgeführt werden. Es ist der Fall Sadhanas (Luzifers). Sie meinte selbst Schöpfer zu sein und wollte ja den wahren Schöpfer in einem gewaltigen Kampfe vom Thron verdrängen = die UR-Schuld, das Gesamtfallgeschehen. Das ist das Erbe des Egos, des Egoherzens, welches meint aus sich selbst LEBEN zu sein (nicht geworden). Das Egoherz, welches nur allzu gerne im doppelzüngigen Doppelspiel der Schlange dem Haupte, dem Verstand den Schwarzen Peter zuschiebt. – Vergleiche das Gedicht „Gefühl kontra Verstand“ und die mögliche Umkehrung, gleich anschließend.
- [1] Mit den 7 Sinneskräften sind die 7 Eigenschaften Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst, Geduld, Liebe und Barmherzigkeit gemeint:
55 „Das bleibt aber nicht die einzige Gestaltung der Polarisation. Jede Einzelheit hat sich darin zu offenbaren. Ich habe euch die in Meine Vierwesenheit aufgeteilten sieben Grundlebensstrahlen anvertraut; sie sind Meine urpersönlichen Sinneskräfte. Auch sie haben ihre Darstellung erhalten, denn gerade auf sie ist jeder Fortschritt aufgebaut. Ihr sieben Kindeinheiten, die ihr in Ehrfurcht Meinen Worten lauscht, seid die Träger dieser Sinneskräfte jeweils in einem Positiv und einem Negativ. Ihr seid die Engelsfürsten Meines Reiches.
56 Wie nun Ich, die positive Innerheit in Gestalt, Mir Mein Gegenüber in der Sadhana erschuf, die mit Mir des Werkes wegen höchste Einheit bilden soll, nicht anders Meine Eigenschaften in euch Engelsfürsten. Auch ihr seid zwei Wesen als Sinnbild Meiner positiven Schaffensmacht und des Werkes als ihr negatives Gegenüber. Ihr geltet stets als Einheit. Nur sieben werden vor Meinem Angesicht genannt als Träger und Erfüller Meiner Eigenschaften. Als Kinder aber ist ein jedes in Meinem Vaterherzteil eingeschrieben, und mache Ich keinen noch so geringsten Unterschied zwischen positiven und negativen Kindern; denn beide Arten sind Mein einheitliches Schöpferwerk! [Anm.: „Negativ“ nicht im Sinne von böse, sondern im Sinne der Polarität, also Grundordnungskräfte, wie die 2 Pole eines Magneten zu verstehen]
(Anita Wolf, „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“, 1,55 - 56)
Es geht im Grunde nur über das Lehren und Lernen der UR-Lehre und gegenseitiger Seelsorge. – Und da, wo die UR-Lehre noch nicht offenbar ist, über das WORT GOTTES generell, ebenso dem Wort GOTTES der Bibel.

Denn das WORT GOTTES war ja stets mit den Menschen. Die Betonung auf die UR-Lehre erfolgt vorliegend in diesem Sinne, da sie eben jetzt den Menschen offenbart ist, gemeint soll aber das allumfassende WORT GOTTES sein. So kann der EINE WAHRE THERAPEUT, ARZT UND ERLÖSER dann selbst wirken und die Menschen lernen zugleich die UR-Lehre kennen bzw. das WORT GOTTES kennen. Es hat ja auch einen Grund, warum die UR-Lehre am Ende der Zeit, um es so auszudrücken, den Menschen geoffenbart wurde (im Hauptwerk von Anita Wolf: „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“, kurz auch „UR-Werk“ genannt. Siehe auch hier alle ihre Werke: http://www.gandhi-auftrag.de/AnitaWolf.htm ).
Die Einheit von Kopf und Herz, das gehört unbedingt zusammen.
Jetzt einmal am Beispiel von Jakob Lorber und Anita Wolf: Auch wenn man bei Lorber manches Mal auch auf fehlgeoffenbartes trifft, ist es dennoch eine große Gottesoffenbarung. Ich war schon einmal darauf und dran, die Lorberwerke ganz beiseite zu tun, habe es dann aber nicht getan, weil man nie das “Kinde mit dem Bade ausgießen” sollte, d.h. alles verwerfen, wenn man etwas Unstimmiges erkennt. Und in dieser Erkenntnis entstand dann dieser Artikel: „Das Lorberwerk im Lichte des UR-WERKES“.
Wenn sich etwas offenbaren soll, steigt es zum Haupte auf. Das ist bei jedem Propheten so, unweigerlich. Keiner kann sich davon ausnehmen. Wenn das Haupt, der Verstand, die Gedanken nicht in der UR-Lehre bzw. dem Wort GOTTES sind, kann das, was vom Herzen aufsteigt, nur so Form annehmen, wie es dem Verstande möglich ist. Da kann sich mir eine noch so geniale Melodie im Herzen erschließen, ich mit meiner Musikalität werde nie imstande sein, diese Melodie wiederzugeben, geschweige denn, in Noten festzuhalten. Sie summt in mir die Melodie, mehr kann ich als Laie nicht. Ziel ist es, dass sich Propheten absolut aus dem Herzen zu einhundert Prozent dem Verstande, den Gedanken, dem Haupte hingeben und dies wiederum in das Herz führen. - Wie sehr schön bei Jakob Lorber beschrieben, wie es mit dem Wort geschehen soll: Kauen und verdauen. Das wird aber alles nicht gemacht, weil sich schlichtweg das Herz in sich selbst gefällt und glaubt, sonst nichts und niemanden zu brauchen. ICH!
UR-Werk: 10-26: "Und keins kann sagen: Die Herzgedanken sind die besseren! Merkt: Mein Wesen ist einheitlich gut ! ! Das Herz gibt die große Richtung an, in welcher sich das Werk vollenden soll."
Das Herz mag sich jetzt sagen, ja klar, ich gebe die große Richtung an. Ja, aber leider eben auch das Ego-Herz, welches meint, dass es eben selbst der Sitz des Lebens ist. Somit ist das Ego-Herz blind in sich selbst, wie es ja Sadhana war. UR sagt ganz klar, dass es ohne das Außen keine Zyklen für die Kinder gäbe. Das Haupt brauchen wir – aus dem UR-WERK:
5-59 „Meine Lichtfürsten! Ursprung Meiner Allmacht ist Mein Herz in ungeteilter Heiligkeit. Soll sich etwas offenbaren, steigt es zu Meinem Haupte auf. Sadhana ist der Widerstrahl Meines Herzens, ihr seid jener Meines Hauptes, Sitz der sieben Sinneskräfte. Was werden soll, ersteht aus Meinem Herzen; Mein Haupt gibt die Gestalt dazu. So offenbart sich Inneres und Äußeres zu urgewollter Einheit!“
Mehr ist dazu im Grunde nicht zu sagen. Dieses Zitat 5,59 sagt alles aus. Wer es fassen kann, der fasse es, wie JESUS schon in der Bibel sagt.
Bevor Anita Wolf überhaupt anfing Gottesoffenbarungen aufzuschreiben (das UR-Werk war ihr erstes Buch), hatte sie bereits die ganze UR-Lehre vollkommen verinnerlicht. So konnte sie dann im Herzen die Impulse aufnehmen und selbstformuliert nieder schreiben. Viele sind von der Verbalinspiration überzeugt, sei es auf die Bibel bezogen und ebenso auf die christliche Neuoffenbarung. Viele Menschen, welche an das ewig lebendige Wort Gottes auch im Jetzt und Hier glauben, würden so ein Vorgehen wahrscheinlich nie akzeptieren, weil viele eben meinen, GOTT würde dem Propheten diktieren und er schreibt es auf. Im Grunde ist das auch so, denn sonst könnte ja nichts Neues kommen. Die Frage ist nur, inwieweit Propheten auch imstande sind, das ihnen auf welche Weise auch immer offenbarte Neue zu „verdauen“ und in der Einheit von Haupt und Herz = Seele zu verstehen und niederzuschreiben.
Eine andere Vorgehensweise gibt es bei wirklichen Gottespropheten nicht, wenngleich sich viele der Propheten auch nicht bewusst gewesen sein dürften, welche gewichtige Rolle da ihr Haupt und Verständnis dabei gespielt hat(!). Da spielt es keine Rolle, ob die Stimme in der des Herzens wie ein gesprochenes Wort wahrgenommen wird oder etwas nach Inspiration niedergeschrieben wird. Es geht um das „Gesamtbewusstsein“ des Propheten. – Und hier kann es zu ungenauen Niederschriften kommen, was aber niemals die Frage zulässt, ob eine Offenbarung auch echt sei, wie uns Anita Wolf in der Vortragsmappe im Vortrag: Eine Offenbarung an die letzte Zeit, lehrt. Wohl aber in der Esoterikszene bei den Volltrancemedien ist Gegenteiliges zu ersehen. So etwas wie Volltrancemedien kann es bei GOTT und den in Seinem Auftrag wirkenden Propheten niemals geben. Der Prophet ist mitbeteiligt und aufgefordert sich in der Erkenntnis weiter zu schulen und er kann die Gottesoffenbarung nur so wiedergeben, wie seine Erkenntnis gereift ist. Hat der Prophet das durch ihn Offenbarte selbst nicht erkannt und verstanden, kann es dazu kommen, dass folglich darauf Aufbauendes auch nicht in allen Klarheit-Details niedergeschrieben werden kann. So ist zu verstehen, dass bei Jakob Lorber dieses Fehlgeoffenbarte zustande kam, weil er es einfach da nicht besser verstand. Das spielt sich hier ab und da haben die meisten “Vaterwörtler” und “Herzensstimmler” ganz große Probleme damit, das zu verstehen. Und dennoch hat auch Lorber eine große Gottesoffenbarung auf die Erde gebracht und er hatte einen Gottesauftrag für sein Offenbarungswerk, wie auch Anita Wolf. Wenn man da einmal beide Offenbarungswerke, das von Anita Wolf und das von Jakob Lorber zusammen schaut, dann fällt es leicht, die paar fehl geoffenbarten Teile bei Lorber wieder im rechten Licht zu sehen und zu verstehen, was da gemeint war und man erkennt, dass sich beide Werke ganz wunderbar ergänzen, denn es wird nichts doppelt geoffenbart, sondern es wurde fortgeführt, was zu Lorbers Zeiten noch nicht Zeit war zu offenbaren.
Siehe hierzu nun das bereits erwähnte Gedicht “Gefühl kontra Verstand” einmal im Original wieder gegeben und dann so, dass Herz und Verstand vertauscht wurden (fett markiert und unterstrichen), was ebenso Gültigkeit hat, weil es eben ZWEI lichte Impulsmöglichkeiten(!) gibt. Ganz spannend, dass einmal sich zu vergegenwärtigen.
Wobei man im Grunde auch sagen könnte, dass die Titulierung bereits „freudsch“ ist. Eigentlich durch Beeinflussung des Verstandes müsste es heißen: „Verstand kontra Gefühl“. Hier nun also die Originalfassung:
Gefühl kontra Verstand
(Quellenangabe: Herta Steiner: "Weil ich Dich mag", Unipress Verlag Salzburg)
Das geht aber auch andersrum. Man kann das Gedicht einfach einmal umschreiben. Da kann es einem wie Schuppen von den Augen fallen. Haupt und Herz einfach umdrehen. Dann erkennt man nämlich, dass das ebenso Gültigkeit hat. Einmal ist es so und ein andermal ist es so. Es gibt eben zwei Impulsmöglichkeiten - Haupt und Herz. Das Umgeschriebene ist fett und unterstrichen markiert:
Gefühl kontra Verstand
Ganzheitliches Denken (umdenken)
Na, da spielt es sich ab!!! Der Titel passt jetzt erst richtig. Zuvor hätte es eigentlich heißen müssen: Verstand kontra Gefühl. Das war sicherlich eine freudsche Titulierung im ursprünglichen Sinne. Jetzt aber passt er, denn das Gefühl (als Egoherz) geht ja ein KONTRA ein – Synonyme für „kontra“: widersprechend, zuwider, zuwiderlaufend, gegen, entgegen, dagegen, verkehrt.
Es mussten einige Stellen frei übertragen werden, aber ich glaube, dass es gut darstellt, wie das Ego-Herz ganz subtil in Wirklichkeit agiert und dem Haupte die Schuld zuweist. Ja, sogar den Sitz des Egos zuweist.
Das Ego sitzt aber immer da, wo das Leben selbst sitzt, da es ja meint, aus sich selbst Leben zu haben. Das Recht zu haben, dies oder jenes so oder so zu tun. Die Macht zu haben.
Aus diesem anschaulichen Beispiel des Gedichtes von „Gefühl kontra Verstand“ heraus soll allumfassend dazu eingeladen werden, hier generell umzudenken im Sinne von „ganzheitlich“ im Wort GOTTES, der UR-Lehre zu denken, lernen und lehren - in der Einheit von Haupt und Herz als Seele – eben GANZHEITLICH!
Dazu noch einmal, wie bereits oben ausgeführt aus dem UR-WERK, um es sich zu vergegen-wärtigen:
10-26 Und keins kann sagen: Die Herzgedanken sind die besseren! Merkt: Mein Wesen ist einheitlich gut ! ! Das Herz gibt die große Richtung an, in welcher sich das Werk vollenden soll.
Das Herz mag sich jetzt sagen, ja klar, ich gebe die große Richtung an. Ja, aber leider eben auch das Ego-Herz, welches meint, dass es eben selbst der Sitz des Lebens ist. Somit ist das Ego-Herz blind in sich selbst, wie es ja Sadhana war. UR sagt ganz klar, dass es ohne das Außen keine Zyklen für die Kinder gäbe. Das Haupt brauchen wir:
5-59 „Meine Lichtfürsten! Ursprung Meiner Allmacht ist Mein Herz in ungeteilter Heiligkeit. Soll sich etwas offenbaren, steigt es zu Meinem Haupte auf. Sadhana ist der Widerstrahl Meines Herzens, ihr seid jener Meines Hauptes, Sitz der sieben Sinneskräfte. Was werden soll, ersteht aus Meinem Herzen; Mein Haupt gibt die Gestalt dazu. So offenbart sich Inneres und Äußeres zu urgewollter Einheit!
Mehr ist dazu im Grunde nicht zu sagen. Dieses Zitat 5,59 sagt alles aus. Wer es fassen kann, der fasse es, wie JESUS schon in der Bibel sagt.
Wenn sich etwas offenbaren soll, steigt es zum Haupte auf. Das ist bei jedem Propheten so, unweigerlich. Keiner kann sich davon ausnehmen. Wenn das Haupt, der Verstand, die Gedanken nicht in der UR-Lehre bzw. dem Wort Gottes sind, kann das, was vom Herzen aufsteigt, nur so Form annehmen, wie es dem Verstande möglich ist. Da kann sich mir eine noch so geniale Melodie im Herzen erschließen, ich mit meiner Musikalität werde nie imstande sein, diese Melodie wiederzugeben, geschweige denn, in Noten festzuhalten. Sie summt in mir die Melodie, mehr kann ich als Laie nicht. Ziel ist es, dass sich Propheten absolut aus dem Herzen zu einhundert Prozent dem Verstande, den Gedanken, dem Haupte hingeben und dies wiederum in das Herz führen. - Wie sehr schön bei Jakob Lorber beschrieben, wie es mit dem Wort geschehen soll: Kauen und verdauen. Das wird aber alles nicht gemacht, weil sich schlichtweg das Herz in sich selbst gefällt und glaubt, sonst nichts und niemanden zu brauchen. ICH!
Ich habe diesen Abschnitt hier nun noch einmal wiederholt, weil das wirklich einen gewaltigen Akt des Umdenkens erfordert, sich das klar zu machen.

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