Coronaimpfung als Todesursache ausgeschlossen

PÖCHLARN (Österreich). Als erstes Pflege- und Betreuungzentrum im Bezirk Melk durften die Bewohner des SeneCura Sozialzentrums in Pöchlarn die Corona-Impfung in Empfang nehmen. 90 Bewohner und 30 Mitarbeiter nahmen an der freiwilligen Impfung teil. Nur Tage später machten in der Stadtgemeinde schon die ersten Gerüchte die Runde: Eine Bewohner dürfte an der Impfung verstorben sein.
Vorerkrankungen sind Todesursache
"Es ist richtig, dass leider zwei Bewohnerinnen des Sozialzentrums Pöchlarn kürzlich verstorben sind, die gegen COVID-19 geimpft worden waren. Wir haben selbstverständlich die Vorgaben der Gesundheitsbehörden erfüllt und die Todesfälle sofort der AGES gemeldet. Nun liegt die dienstärztliche Bestätigung vor, dass die Todesfälle in keiner Verbindung mit der Impfung stehen, sondern mit diversen Vorerkrankungen", erklärt Katrin G., "Head of Communications" bei SeneCura.
Bei den Betreibern der österreichweiten Sozialstationen betont man noch zusätzlich, dass man die Impfungen als wichtigen Schritt sehe, damit die Pflegeheime wieder zur Normalität zurückkehren können. "Die Bewohner freuen sich schon sehr darauf, wieder mehr soziale Kontakte zu haben und ihre Familien und Freunde wieder regelmäßig sehen zu können", so die Pressesprecherin
[ . . . und ohne Impfung wären sie an Corona gestorben.]
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