Brevets & Touren AH
Andreas H.[Letztes Update 18.08.23]
Saison 2023
Paris-Brest-Paris'23
Das (zweite) große Ereignis des Jahres (oder der Jahrzehnte)...?

(18.)/20.-24. August 2023:
Vorbereitungen und Planungen - diesmal schon etwas im Vorfeld ;)
13.08.2023
Nach der Buchung der TGV-Tickets erschien es am wichtigsten, eine Lösung für die Übernachtung in Paris unmittelbar nach der späten Ankunft zu finden. Und die plötzliche Erinnerung an Airbnb war eine gute ;) Alberto bot ein Zimmer an - zwar im 4. Stock - aber es sei möglich, das Fahrrad unten an der Treppe abzustellen.
15.08.2023
Es wird Zeit, auch noch die restlichen Übernachtungen zu buchen... Und das geradezu ideal erscheinende Zimmer in Orphin unweit von Rambouillet ist natürlich genau in den relevanten beiden Nächten belegt... Aber mal wieder kein Schaden ohne Nutzen. Es gab in Trappes/Versailles noch ein Zimmer im Hotel F1 für günstige 37€ - und Check-in ist schon ab 12 Uhr möglich. Das könnte genau passen, dass ich mein Gepäck dort deponieren kann, bevor ich weiter nach Rambouillet fahre und dann zurück komme ^^
Und es scheint, als ist für den Mittwoch auf Donnerstag (wenn ich gut in der Zeit liegen sollte schon ab abends) ein Airbnb direkt in der Stadt frei (geworden?), was nur 31€ kosten soll...! Mal sehen, ob die Reservierung klappt und ich trotz meines Hinweises auf Müdigkeit und Dreck angenommen werde ;)
...
16.08.2023
Die finalen Vorbereitungen am Fahrrad hätten heute langsam konvergieren müssen... Aber die letzte Übernachtung noch angefragt, da es vermutlich nicht machbar ist, nach 23 Uhr noch nach Unterensingen oder Binningen zu fahren. Und eine neue Entdeckung gemacht, die bei der Planung der Fallback-Lösung mit dem Auto sehr hilfreich ist: https://www.parkopedia.com
17.08.2023
Die Kleinarbeit beginnt und die vielen Gedanken, die sich nachts und tagsüber weiter formiert hatten, sind in die Tat umzusetzen. Was angesichts des doch wieder guten Wetters nur teilweise funktioniert hat...
Aber zumindest scheint ein Trainingseffekt vom Ausflug nach Neresheim am Sonntag einzusetzen und die Beine werden langsam wieder besser. Auch allgemein hab ich mich selten so gut und entspannt gefühlt (der Urlaub mag sicher auch etwas dazu beitragen...;).
Endlich war auch Zeit, die im Dossier zur Verfügung gestellten Dokumente herunter zu laden - sowie die GPS-Tracks. Noch ein bisschen Gedanken zu den Kontrollstellen machen...! Und bin erinnert worden, dass es dann ein Live-Tracking geben sollte (unter https://track.rtrt.me/e/CC-2023#/tracker?).
Ok - ich hab noch gefummelt und mir die km und Zeiten etwas kompakter zusammengestellt:

18.08.23
Hmm - wahrscheinlich hätte ich gestern nicht noch so viel Fahrräder anschauen sollen. Es war sehr spät geworden mit den Vorbereitungen, auch wegen der tagsüber etwas überhand genommenen Nachrichten...
Aber zumindest eine recht erholsame Nacht! Und gestern hatte die Uhr seit langem mal wieder 'Formaufbau' angezeigt - was auch mit dem Gefühl korreliert, dass sich gerade ein recht guter Fitness-Zustand einzustellen scheint ^^
Zur GPS-Triangle WM nach Neresheim
Hitze und Gewitter-Slalom - frei Nase auf die Ostalb und zurück
13. August 2023:
Mit einer Woche bis zum großen Event in Paris war der Plan, neben dem Sammeln von Trainings-Kilometern das (fast) finale Equipment nochmal zu testen. Und man könnte sagen, bis auf das kleinste Ritzel funktionierte alles super ;)
Ein heißer Tag diesmal mit um die 28-30°C zu Anfang. Dagegen hätte es wahrscheinlich nur wenig geholfen, eher als 11 Uhr los zu kommen...
Aus Perspektive des Regens allerdings vielleicht. Es war mit leichtem Rückenwind aus Ost über Dachau, Schwabhausen, Friedberg und Augsburg bis auf kleine "Blockaden" super gelaufen - und beim spontanen Fahren ohne GPS-Track hatten sich etliche neue Entdeckungen ergeben.

Wie vorher schon im Wetterbericht abzusehen, hatte sich dann im Westen von Dillingen an der Donau ein fettes Gewitter zusammengebraut, welches offensichtlich die geplante Route direkt kreuzen würde. Den Plan ändern und schon umdrehen, solange es noch trocken war...? Dafür war ich jetzt nach fast 5h doch schon zu weit und das Ziel zu nah...
Es hatte kurz so ausgesehen, als ob der Regen tatsächlich hinter mir vorbei ziehen könnte - da baute sich doch eine Wasserwand vor mir auf... Diesmal im Vergleich zur letzten Tour aber schlauer, auch gleich die Überschuhe angezogen! Was ganz gut war - denn von unten wurde es nicht nur lange nass, sondern auf dem prompt folgenden Schotterweg auch ziemlich dreckig... ;)

Das Kloster in Neresheim - welchem ich auf dem 'Schwäbische Alb Special' schon mal begegnet war und jetzt richtig zuordnen konnte - thronte malerisch über dem Tal. Zwar hätte ich mir die Umrundung über den Berg sparen können, aber es war zu interessant - und lohnenswert - mal einen Blick in den Hof zu werfen...!
Richtung Flugplatz war der Waldlehrpfad mit den herrlichen Wacholder-Wiesen und weidenden Ziegen sicher nicht die ideale Einflugschneise, zumal die Reifen jetzt noch eine Schlamm-Packung aufsammelten. Aber aus dem Tal heraus auf die Anhöhe zu kommen und das Gelände in der Sonne liegen zu sehen, entschädigte für den kurzen knackigen Anstieg - und die Fahrt hierher.

Der Abstecher und die Gespräche mit Bekannten Leuten hatten sicher etwas mehr Zeit gekostet, als für eine frühe Rückkehr ideal wäre. Aber endlich konnte ich auch mal noch das Ergebnis des letzten Projektes aus der Nähe und real in Augenschein nehmen!
Rückzu ließ sich dann bei Langweid am Lech an den Unmengen Laub und Ästen auf Straßen und Wegen unschwer erkennen, dass hier kurz vorher noch ein heftiges Gewitter getobt haben musste. Obwohl alles völlig ruhig war.
Faszinierend auch der Dunst am Boden bei Sonnenuntergang. Ähnlich wie anfangs im Schweiß der Hitze, war es teils schwierig, Grip am feuchten Lenker zu finden...!
Und es deutete sich in der Nähe von Altomünster an, dass das nächste Gewitter (oder das gleiche?) meine Bahn wohl kreuzen würde... Es begann schon leicht zu Tröpfeln - aber wieder Glück gehabt, dass es doch noch knapp Richtung Norden abgedreht hatte ^^
Die Nacht senkte sich sehr lau über die feuchte Landschaft. Doch es wurde nicht langweilig...! Während ich so in Aero-Position dahin rollte, um ein Haar mal wieder ein Reh um einen Meter verfehlt...! Es konnte sich aber noch mit schlitternden Hufen zurück in das Maisfeld retten, während ich mit quietschendem Reifen gebremst habe :)
Und dann Wahnsinn. Bestimmt zwei Stunden war ich hinter der nächsten, großen Gewitterfront her gefahren, die im Osten an den ständig aufleuchtenden Wolken erkennbar war. Ein riesig großes Gebiet, mindestens von Dachau nach München reichend, so wie es aussah. Und es muss dort übel abgegangen sein: Teils mehrere Blitze pro Sekunde - und teils mehrere Sekunden lange Blitze...!
Aber wieder Glück und die Front war ungefähr genauso schnell wie ich oder schneller. Und bis auf die nasse Straße ab Dachau dann doch kein Problem - nur alles nochmal spannender :)

Mehr Fotos von der überraschend schönen Gegend gibt es hier: https://photos.app.goo.gl/yyJwTDTxcmxmpqb96
Letztlich lag der Schnitt wieder ziemlich hoch - es muss wohl Trainingseffekte gegeben haben. Und mit frischer Kette und RR-Reifen hinten rollt das Bike natürlich gut. Und vor allem der jeweils leichte Rückenwind schien die Verluste aus dem Regen und der Straßensperrungen/Baustellen wieder kompensiert zu haben. Wobei die Volksfeste vermutlich fast mehr Zeit gekostet hatten...! ;)



Garching-Ruttersdorf an einem Tag - die Wiederholung
Equipment-Check und ein bisschen Langstrecken-Training
05./06. August 2023:
Mal wieder spät los gekommen... :/ Erst kurz nach 13 Uhr war ich so weit, dass ich endlich starten konnte. Was auch mit idealen Bedingungen absehrbar machte, dass es spät werden würde... Aber das war auch teils Sinn der Sache, um zu schauen, ob auch nachts alles funktionieren würde.
Bei Ihrlerstein dann doch kein Ausweg - ausgerechnet am steilsten Anstieg der Tour schlug das Gewitter mit heftigem Regen zu!
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Das erste Mal dann bei Schleiz kein Gegenwind... Dafür gesperrte Straße und kein Durchkommen - was es nötig machte, der Umleitung zu folgen. Und sich dann in der Stadt neu zu orientieren.
Noch mehr Verfahrer waren es nur vorher in Hof, wo der Umweg über steile Schotter-Gehwege durch den Park führte... ;)
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Fotos von der Tour und dem Tag danach in Jena mit der Rückfahrt (das 49€ Deutschland-Ticket mal ausprobierend) sind hier gesammelt: https://photos.app.goo.gl/ovmzRZy2F9rGTvPx9

Dänemark - Bjerndrup-Rødekro-Rømø-Runde
Die Atmosphäre Dänemarks noch absorbieren...
29. Juli 2023:
Keine besonders lange Tour - aber sehr schön und mit den drei Regenschauern spannend und abwechslungsreich ^^ Und das alte Xeon CDX ging wirklich gut.
Auf dem Hinweg über den Eurovelo 8(?) grüßten Rødekro und der Flugplatz nochmal kurz. Und dann ging es mit leichtem Gegenwind über die sanften Hügel gen Westen. Bis das flacher werdende Gelände deutlich darauf hinwies, dass sich die Küste näherte.
Hier kreuzte der Eurovelo 1 - offensichtlich auch mit hohem Schotter-Anteil, wie alle bisher in Dänemark gefahrenen EVs - was die spätere Entscheidung, ihn nicht zu nutzen etwas einfacher machte.
Zuerst aber noch etwa 10 km über die Straße rüber auf die Insel Rømø ^^ Der Südwest-Wind hatte das Meer linkerhand ganz schön aufgewühlt - aber störte noch nicht allzu sehr. Auch, weil der Fahrradstreifen komfortabel breit war.
Fotos

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Schwabmünchen zur Segelflugmesse
Frei Nase zu den westlichen Wäldern
15. Juli 2023:

Fotos gibt es hier.
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Biwak-Runde München-MCM-Mangfall-Sudelfeld-WilderKaiser-Chiemgau-Moos
Frei Nase nach Österreich um den Wilden Kaiser
24.-25. Juni 2023:
Mal wieder deutlich später als gewünscht los gekommen, jejeje. Samstag Mittag doch noch schnell die mittlerweile komplett tote HG701-"Rekordkette", welche nun fast 6.000 km erreicht hatte, gegen eine Campagnolo Potenza getauscht. Was natürlich prompt mit sporadischem Rutschen über die unteren vier Ritzel und Knarzen auf den oberen quittiert wurde... :/ Eine neue Kassette ist also mal wieder fällig - war aber nicht zur Hand.
Die vagen Pläne, auch noch im Norden einige Fahrradgeschäfte anzuschauen, mussten angesichts der vorangeschrittenen Zeit aufgeben werden. Aber alles nicht so tragisch - und bei schon eher zu sonnigem, besten Wetter konnte die Wochenend-Tour mit leichtem Rückenwind aus Nord dann kurz vor halb vier doch endlich starten...! Was noch ca. eine halbe Stunde ließ, um zu alpha-bikes (jetzt Giant) zu kommen ;)
Mit dem CSD und Filmfest war es nochmal deutlich langsamer, durch München zu kommen... Womit sich die Ankunft am Platz des MCM doch arg verzögert hatte. Aber es gab noch jede Menge tolles Essen beim Grillfest! Mit den tollen Salaten, Würstchen und Steaks zu verlockend und letztlich eigentlich viel zu viel...
Traumwetter für ein Biwak - und oberhalb der Mangfall auch einen recht guten Spot gefunden. Ob das Rauschen des Flusses, der Autos auf der nahen Autobahn oder die nicht allzu weit entfernt stattfindende Party eine größere Geräusch-Untermalung gegeben hatten, ist nicht so eindeutig zu sagen... - am schnellen Einschlafen hat aber keines davon gehindert ;)
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Wieder den langen Anstieg zum Sudelfeld hoch gekommen ^^ In der Nähe musste aber ein Radrennen gestartet haben - jede Menge Radler:innen mit Startnummern kamen mir im unteren Teil auf der Straße schon früh um sieben entgegen!
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Endlich mal die Altstadt von Kufstein entdeckt! Ein Eis musste hier dann doch mal sein...
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Mehr Fotos sind hierhin hochgeladen:

Fünf-Seen-Biwak-Runde - Mittenwald-Leutasch-Innsbruck-Jenbach
Später Start in den Sonnenuntergang - und doch noch erweitert am nächsten Morgen...!
10.-11. Juni 2023:
Wahnsinn - wer hätte gedacht, dass sich aus dem geplanten Abstecher nach Mittenwald so eine schöne Runde nach Innsbruck entwickeln würde...!
Letztlich war es genau richtig, erst um 18:30 Uhr los gekommen zu sein... Der romantische Sonnenuntergang am Ost-Ufer des Starnberger Sees erschien geradezu bilderbuchhaft!
Die Übernachtung am Walchensee gestaltete sich mit etwas Glück beim Finden eines Spots bei quasi idealen Bedingungen doch sehr angenehm - ideal zum wieder rein kommen.
Sonntag Morgen dann nach der stillen Fahrt durch Nebel und kondensierende Luft ein richtiges Erlebnis, kurz vor Mittenwald mitten in den Kühen beim Almauftrieb zu stehen...!
Noch zu früh für Frühstück vom Bäcker, war ich dann froh, genügend Riegel dabei gehabt zu haben, bevor es den kleinen Anstieg nach Leutasch und zum Bucher Sattel rauf ging.
Die schnelle Abfahrt ins Tal runter nach Telfs war bei den milden Temperaturen auch dank der Klamotten gut auszuhalten. Und versprach neues Wasser und eine größere Portion Frühstück - welches dann aber mangels eines geöffneten Bäckers doch noch bis kurz vor Innsbruck warten musste... Hier mit dem rasanten Anstieg der Temperaturen in der schon steiler stehenden Sonne dann aber gleich mit dem Ablegen der Extra-Schichten kombiniert ;-)
Ich glaube, es war insgesamt, wie man so sagt, eine wirklich epische Tour!
Hier noch mehr Fotos: https://photos.app.goo.gl/5C4NmJcX6qhbX2Kh7


BRM600 ARA-Nord - Große Bayern-Rundfahrt rund um München
Diesmal bei bestem Wetter doch am Stück...!
03.-04. Juni 2023:

Rund um Jeseník - Altvater-Gebirge CZ & PL
Erkundung neuer Regionen!
28.-29. Mai 2023:
Zwei kleine bzw. mittlere Rad-Runden am Pfingstsonntag und -montag durch das Altvatergebirge mit kleinem Abstecher nach Polen! Es wird noch Kohle in den Keller geschafft, wie früher bei uns... ^^: https://photos.app.goo.gl/NGXwvS5P5ngjz16EA


Stoneman Miriquidi Road
Den eisigen Himmelfahrts-Donnerstag gut genutzt...!
18. Mai 2023:
Es war eine doch recht lange Tour durch's schöne Erzgebirge und Tschechien - aber hat sich voll gelohnt! Irgendwie finde ich das leicht Morbide kombiniert mit dem Glanz vergangener Zeiten immer recht sympathisch. (Und hinter den Pizza-Stücken steckt eine kleine Geschichte... ☺️): https://photos.app.goo.gl/xPsmnENiSE2bxHH36

Saison 2022
LRM1500 - Uppsala-Trondheim-Uppsala 2022
Aus der Not eine Tugend machen...!
21.-29. Juli 2022:
Entgegen dem ursprünglichen Plan war es leider nicht möglich gewesen, die intensive Serie von Brevets 2022 gleich noch mit der Wiederholung des 1000ers von München durch Böhmen fortzusetzen... Denn irgendwie hatte ich mir dann doch mal Corona eingefangen :/ Aber nach ein wenig Recherche hatten sich dann doch sehr attraktive Alternativen aufgetan. Und zeitlich schien das 1500er LRM in Schweden und Norwegen sogar gut zu passen...!
Auch wenn es klar war, dass es eine Herausforderung werden würde - die Entscheidung fiel, und nun hieß es, noch alles rechtzeitig in die Wege zu leiten und die Logistik in den Griff zu bekommen! Und tatsächlich entpuppte es sich als nicht unerhebliches Puzzle, eine Reise-Lösung per öffentlicher Verkehrsmittel mit Fahrrad zu finden 🤔
Etwas Risiko - aber mit dem Kauf eines Super-Sparpreis-Tickets wurde die Fähre Rostock- Trelleborg dann nach einigen Abenden zum Anker-Punkt der Optionen...
Mittwoch (letzte Vorbereitungen)
Irgendwie musste heute das Fahrrad ins Auto... Und es gelang! Obwohl ich noch ein bisschen eine Spezial-Tasche für die Überschuhe gebastelt hatte ^^
Donnerstag (Tag 1 Hinreise)
Nachdem das finale Packen auf den Morgen verschoben werden musste, ging es dann um 9 Uhr zwar eine Stunde später als angepeilt auf die lange Reise. Aber es war fast frappierend, wie gut letztlich alles klappte und ich die ganzen Züge nach Rostock erreichte ^^

Freitag (Tag 2 Hinreise)
Schon ein etwas erhebendes Gefühl, heute Morgen von der Fähre zu rollen...! 🙂

Im Prinzip super komfortabel mit den Zügen in Schweden und der Ticket-App von Skånetrafiken. Nachdem ich zwar lediglich eine Email bekommen und schon begonnen hatte, Leute zu fragen wie ich denn an das eigentliche Ticket komme, löste sich das Problem im Presseshop gerade beim Fragen der Kassiererin von selbst - als offensichtlich wegen der nahenden Abfahrtszeit das Ticket plötzlich automatisch in die App geladen wurde...! :)
Nach kurzer Inspektion von Trelleborg gab es dann erstmal Frühstück in Kerstins tollem Café :)


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4 s... - so lange war mein Ticket noch gültig, als ich bei der zweiten Kontrolle die App endlich nochmal gestartet bekommen hatte... :) Knapper hätte das Timing kaum sein können. Nächstes Mal also erst kurz vor dem Einsteigen aktivieren...!
Und ich hätte vielleicht doch im falschen Zug-Teil schon mein zweites Frühstück essen sollen... Während dort lediglich der halbe Kindergarten hinter mir für etwas Ablenkung gesorgt hatte, ist es hier wegen Aufnahme von Reisenden aus einem ausgefallenen vorigen Zug doppelt voll und kein Platz mehr frei... - aber dafür wenigstens leise ;)
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Samstag (Uppsala - Älvdalen)
Unglaublich - geschafft, rechtzeitig fertig und am Start zu sein! 😊 Wobei dieser versteckt hinter der großen Kirche gar nicht so leicht zu finden. Gunar aus Schweden hatte auch ein wenig das Problem, kannte sich aber noch ein bisschen von 2018 aus.
Geniale Landschaft und Wetter auf dem Weg...! Und Dank des super schnellen Dänen Steen ist Älvdalen schon erreicht ^^
Sonntag (Älvdalen - Trondheim)
Schon faszinierend, dass es einfach nicht dunkel wird! Noch bis Trondheim durch gefahren...! Der Regen hinter Røros hat aber wieder kompensiert, was der Rückenwind vorher gespart hat...
Montag (Trondheim - Särna)
Noch vier km bis 2/3...! ^^
Aber 1 km vor der Kontrolle in Tänndalen doch wieder Regen. Einfach weiter gefahren, bin ich noch halbwegs trocken zur leckeren und nötigen Pasta mit Tomatensauce gekommen.
Es ist aber ein bisschen wie mit Odysseus und den Sirenen! Mit dem ganzen tollen Essen, was einem jedes Mal angeboten wird, ist es schwer, einen Stopp kürzer als 40 min zu halten (wahrscheinlich nicht zufällig der Default-Wert im Zeit-Kalkulator;)...
Das grau-in-graue Wolkenbild im Osten sah nicht gut aus und sprach eine eindeutige Sprache - der während des Aufenthalts stärker gewordene Regen dürfte erstmal nicht gleich wieder aufhören. Der Blick auf das Radar versprach aber, dass es gegen sieben Uhr besser werden könnte.
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Dienstag (Särna - Uppsala)
Aber das meiste scheint etwas getrocknet zu sein. Und gab lecker Abendessen und Frühstück ^^
Wieder Regen... Aber kürzere Schauer und wärmer und nicht so viel Gegenwind
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Mittwoch (Sightseeing Uppsala)
Es ist vollbracht...!!! (seit einer kleinen Weile) 😊
Am Schluss hat der Rückenwind nochmal ordentlich geschoben, was ganz gut war (ist fast noch "heute" geworden ^^)
War glaube ich sogar als Fünfter da... (wieder ein wenig in den Renn-Modus verfallen 😳)
Erstmal Zeit für Frühstück (+Mittag;)... ;)
Es war schon immer gut, immer einen Löffel dabei zu haben... 😉 Noch ein bisschen die Gegend und kulinarisches erkundet ^^
Der Sattel war noch relativ freundlich zu mir... Noch ein wenig die Runde ausgebaut ;)
Und großer Orienteering-Lauf hier - und scheinbar auch ein MTBO!
Nach Duschen und kurzem Fehl-Packen (irgendwie wollte die Laufweste nicht mehr in die Tasche passen...;) hat doch noch ein ganz gutes Plätzchen gefunden... ^^
Sie hatten sich etwas auf die sichere Seite begeben, da nicht ganz klar war, wieviele Leute noch hier schlafen wollen könnten.
Aber gerade als ich jetzt die Ohrstöpsel rein gemacht hatte die Nachricht, dass die gleiche Matratze doch frei wäre. Hätte etwas Zeit sparen können - aber andererseits ist es bewundernswert, wie die Organisatoren das durchhalten!
Donnerstag (Tag 1 Rückreise)
Sonnig heute Morgen! Und es gab schon wieder ein leckeres Frühstück ☺️
Wobei die Fähre erst 22:55 geht, nicht 22:30. Hätte also wohl auch einen Zug später nehmen können...
Aber hab den freundlichen älteren Franzosen wieder getroffen, der ganz am Anfang mit uns gefahren war ^^
Langsam stellt sich Erfahrung ein... Eventuell sogar mehr, als die Mälarstågen-Beamten sie haben... ;)
Beim Umstieg in Eskilstuna gefragt, warum ich auf der Hallandstrafiken-Webseite das Ticket nicht kaufen kann, hatte die freundliche Frau die sj.se-Seite empfohlen. Aber nach der App gesucht, stellte sich raus, dass das Ticket dort 60 SEK weniger kostet...!
Aber uups...! Beim nochmaligen Inspizieren von Norrköping doch beinahe noch den Ostgotapendelen-Zug nach Tranås verpasst 😳 Punktlandung mit einer Minute Rest ☺️
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[Update 28.07.22, 13:45]
BRM600 ARA-Nord - Große Runde um München
Doch entspannt mit Übernachtung...
...
[Hier sind noch einige Lücken zu schließen... Denn danach hatte ich Corona, was Einiges an Umdisponieren erfordert hatte...]
BRM400 ARA-Nord - Nürnberg-Runde
Abendstart - und kalt, richtig kalt...!
27. Mai 2022:
Flèche Allemagne 2022 - zur Wartburg am 1. Mai
Über den Rennsteig ins Land der Nachtigallen - ein Brevet-Abenteuer in neuem Format
30. April- 01. Mai 2022: Nicht mehr sicher, ob es ursprünglich über die Webseite der Audax-Randoneure Deutschland oder eine andere Quelle war, über die ich auf das Brevet-Fahren im Team im Format einer Flèche aufmerksam geworden war... Aber Anfang des Jahres wurde die Idee wieder getriggert, als ich von der Sternfahrt zur Wartburg las.
Stephan W. vom BRM1000 hatte leider keine Zeit... Aber der zweite Versuch Teamkollegen zu finden, barg Erfolgsaussichten, als Frederik nach ein paar Tagen mitteilte, dass er mit Brian jemanden Geeigneten kennt, der sich ebenfalls für die Tour motivieren lassen könnte. Und er hatte sogar für 2020 schon mal eine Strecke geplant...!
Nachdem die Kontrollpunkte noch definiert waren, wurde die mit 414 km nicht allzu ambitioniert gewählte Route zur Prüfung eingereicht. Und einige bange Tage später war Team "OstNordWest" eines von insgesamt 72, die sich auf den Weg zur Wartburg machen wollten...!

Da die "recycelte" Dura-Ace Kette nach der Oster-Tour auch schon nahe an der Verschleiß-Grenze war, wurde doch noch eine neue Kette spendiert. Und am nächsten Tag auch gleich eine Kassette - die unteren Ritzel waren doch schon zu sehr runter... Und was für ein smoothes, ruhiges Fahren und präzises Schalten das wieder war...!
Freitag:
Früher Morgen. Vielleicht war ich wegen der kurzen Nacht (völlig atypisch schon um sechs Uhr wach...:) etwas eingeschränkt denkfähig - aber habe mich dann doch für die teuerste Rückfahrt-Option mit dem Zug ab Erfurt entschieden. Interessanterweise aber doch noch rechtzeitig bemerkt, dass in der Navigator-App die Fahrrad-Karte nicht automatisch mit gebucht zu werden scheint... - über die Webseite klappte das aber wie gewohnt.
Nochmal etwas Dichtmilch nachgefüllt, nachdem der Luftverlust am Vorderrad etwas sehr angestiegen war. Und auch die beim Putzen bemerkte lockere Schraube an der Frontlampe angezogen. Das finale Packen zog sich dann etwas. Aber gegen elf Uhr war das meiste endlich konvergiert und es ging eine Stunde nach dem Plan endlich ans Schlafen...
Samstag:
Es scheint immer besser zu gelingen, früh alles unter Kontrolle zu haben ^^ Dank der Vorbereitung am Abend ist der erste wesentliche Schritt geschafft... - die 5:16er U6 ist erreicht...! ;)

Und ich hätte genauer schauen sollen... Über 25 min(!) Reserve zum ICE Richtung Hamburg-Altona - was verleitet hat, schon am Bahnhof in München noch etwas Frühstück zu kaufen ;)
Etwas Schlaf nachzuholen gelang nur eingeschränkt. Aber immerhin war noch etwas Erholung möglich, bevor das Frühstück und die noch ausstehende Verteilung der Tracks auf die verschiedenen Geräte erfolgen musste.
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Ein definitives Highlight von der landschaftlichen Seite her, dem Rennsteig für eine Weile zu folgen. Und wieder hatten wir Glück - herumziehende Regenwolken hielten sich in großem Abstand.
Bei Stadtilm hatte der Wetterbericht aber dann recht... Aus einer kleinen Wolke begann es stärker und stärker zu regnen. Brian und Frederik schmissen sich in Regen-Montur - während ich mich doch noch über die nicht demontierten Schutzbleche freute und es bei der Regenjacke beließ. Was ganz gut ging, da es just als wir fertig waren wieder etwas nachließ - und nur insgesamt etwas kühl wurde. Aber am nächsten Kontrollpunkt an der Total-Tankstelle gab es wenig später dann ein warmes Foccacia-Brot ^^
Leicht sentimentale Gefühle, als ein Wegweiser bei Gehren plötzlich 9 km nach Ilmenau zeigte...! Aber wir hatten das Gefühl, nicht die Zeit zu haben, diesen Abstecher zu machen.
Weimar - das anfängliche Schimpfen von Brian über seinen Wahoo steigerte sich nun in Richtung Fluchen...
Hinter Naumburg materialisierte sich die Erkenntnis: Wir sind viel zu früh dran...!
Sonntag:
Halb fünf war es schon wieder Zeit, das Weiterfahren vorzubereiten...

Für die Rückfahrt am Nachmittag war es ideal, noch etwas Zeit für eine entspannte Besichtigung der Region um den Nationalpark Hainich eingeplant zu haben. Bis zur Abfahrt des Zuges um halb fünf waren es noch ca. 6 Stunden.
Das Wetter spielte hervorragend mit und Schauer blieben aus. Auch der Gegenwind aus Nordost hielt sich meist in Grenzen. Die Route mehr oder weniger frei der Nase nach zu legen, entwickelte sich allerdings mehr in eine kleine Gravel-Tour, als es bei Aschach etwas undurchsichtig wurde, wie man am besten Richtung Erfurt kommt. Am Ende war doch eine Strecke von etwas über 90 km zusammen gekommen :)
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[Update 04.05.22]
Oster-Ultra-Tour Garching-Jena-Ruttersdorf-Penig-Zwickau-Freising
Schon an Gegenwind gewöhnt...
14./15. April 2022: Donnerstag bei noch sommerlichen 22°C gestartet, wandelte sich das Wetter über Nacht in kühle Winter-Bedingungen und den ganzen Sonntag blasender lebhafter Gegenwind aus NNO gestaltete den Weg über den Kamm des Fichtelgebirges etwas zäher, als die beiden Jahre zuvor.
Ab Kallmünz senkte sich die Ruhe der Nacht über die Leere Straße - und es begann ein Genuss zu werden, die Stille zu genießen.
Drei mal kurz davor, die Rettungsdecke heraus zu holen - aber jedes Mal als ich kurz davor war, hörte der Regen doch wieder auf...!
Freitag:
Wieder stellte sich die Schleizer Seenplatte mit den ständig wechselnden Anstiegen und Abfahrten als fordernd heraus...
Sonntag:
Mal wieder Gegenwind... Aber erst später nennenswert, und nicht ganz so stark wie befürchtet. Auf der diesmal gewählten kurzen Straßen-Route lief es deutlich gleichmäßiger, als normalerweise auf dem Radweg über Ronneburg. Mit etwas Rückenwind sollte die Strecke in Zukunft in unter 3h kein Problem sein ^^
Angenehme Überraschung: Die Skat-Stadt Altenburg!
Montag:
Am Ende wurde es nochmal spannend, zum Bahnhof zu kommen... Denn die Reserve in Glauchau war so üppig, dass es möglich erschien, gleich noch nach Zwickau weiter zu fahren. Noch zwei Minuten Rest am Gleis 2 in Zwickau - nicht viel, aber ausreichend :)
Von Freising nach Hause war es am Abend dann auch trocken - und gab ausnahmsweise mal keine Begegnungen mit Bibern oder Hirschen auf dem Weg an der Isar entlang ;)
[Update 05.05.22]
BRM200 - ARA-Mittelhessen Heubach
Winter-Brevet Nummer 2
09. April 2022: Nochmal ein winterliches Brevet - aber es wurde glücklicherweise nicht ganz so weiß, wie ursprünglich zu erwarten...
Ein paar Fotos (noch zu komplettieren...).

BRM200 - ARA-Nord Altmühltal - Osterdorf
Winter-Überraschung mit krasser Vereisung!
02. April 2022: Nur ein kleines Grüppchen der kleinen Gruppe der Angereisten wagte den Start auf die 200 km durch das Altmühltal. Bei leichten Minusgraden hielten sich die Effekte des Winters noch in Grenzen. Aber spätestens ab Kipfenberg machte die krasse Vereisung gewisse Schwierigkeiten.
Der hinter Ihrlerstein gerissene Schaltzug war zunächst gar nicht so ein Problem, da das Schaltwerk noch in der Mitte hing. Aber spätestens als ab Dietfurt das Eis langsam taute und nach und nach ein kleineres Ritzel freigegeben wurde, wurden die leichten Anstiege etwas schwieriger :)
Fotos von der schönen Winterlandschaft und den Eisformationen gibt es hier.

Obergesserthausen - zur MTB Bundesliga
Gutes Training dank Gegenwind
20. März 2022: Verblüffend, wie zierlich Jolanda Neff und viele andere Elite-Damen doch sind...!
Der Entschluss, mal der MTB Bundesliga in Obergesserthausen einen Besuch abzustatten, war schnell gefasst. Relativ frühlingshafte Temperaturen, Sonne und schöner Ostwind von ca. 3-4 m/s machten die Hinfahrt zu einem Klacks. Das erste Brötchen wurde erst kurz vor dem Zwischenziel bei Walkertshofen ausgepackt...
Rückzu wurde es dafür umso anstrengender - und die sinkenden Temperaturen saugten zusätzlich Energie.
Fotos fehlen noch...

Saison 2021
Jubiläums-Brevet 200km - Rangau ARA-Nord
Bei Traumwetter durch die Hügel
25. September 2021: Im Vorfeld wurde in Weißenburg noch last-minute ein MTB als Weihnachtsgeschenk für den Sohn eines Freundes gekauft... Und seit langem mal wieder im Auto zu übernachten stellte sich als erstaunlich komfortabel und unkompliziert heraus :)
Ideale Spätsommer-Bedingungen und ein unterwegs dazu stoßender italienischer Kompanion machten diese Runde bei traumhaftem Wetter zu meinem bisher schnellsten BRM200 ^^
Fotos (noch weiter zu ergänzen...)
BRM1000 - exploring Bohemia ARA-MUC
Gewitter-Abenteuer durch raue Idyllen
Juli 2021: Die Böhmische Bäder und Biere-Runde war eine der eindrucksvollsten und krassesten Touren, die ich bisher gemacht habe...! Ein kleiner Artikel wurde hier angefangen - aber harrt noch der Vollendung...
Einige Highlight-Fotos mit Stephan W. (noch viel zu ergänzen...)
BRM600 - Allgäu-Rundfahrt ARA-MUC
Kurzer Abstecher nach Österreich
Die Schönheit des abendlichen Blickes in die Vorarlberger Alpen und die Ruhe der Nacht mit einem trockenen Biwak waren Belohnung für die Mühen.
Und irgendwie bleibt auch das Rhabarber-Quark-Teilchen am Morgen in Ravensburg ewig in Erinnerung...! ;)
Ein paar Bilder gibt es hier.
Hier fehlt noch einiges...!
Saison 2020
Hier fehlt noch ein bisschen was...