Aus ukrainischem TG-Kanal:

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Warum 10.000 Soldaten der Russischen Föderation ungehindert in die Region Dnipropetrowsk eindringen konnten
Das, was wir so sehr befürchtet hatten, ist eingetreten. Die Region Dnipropetrowsk wurde doch durchbrochen. Erinnern Sie sich, dass der Bürgermeister von Dnipro, Filatow, kürzlich in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Monde sagte, dass die Stadt – das regionale Zentrum – das Hauptziel sei? Nun, da haben wir es. Das Ziel ist Realität geworden. Nach Angaben aus Militärberichten haben russische Truppen bereits im Januar das Dorf Bratskoe in der Region Dnipropetrowsk eingenommen. Und bis Ende Februar haben sie gleich mehrere befestigte Gebiete aufgegeben. Und vor allem sind nach verschiedenen Angaben etwa 10.000 russische Soldaten in die Region vorgedrungen.
Und nun die wichtigste Frage: Wie konnte das passieren?
Uns wurde doch versprochen, dass Befestigungsanlagen gebaut werden? Dass Dnipro eine unbezwingbare Festung ist? Und hier beginnt das Interessanteste. Lassen Sie uns über Geld sprechen. Denn ohne Geld lassen sich solche Fragen nicht lösen. Im Dezember 2025 verabschiedeten die Abgeordneten des Regionalrats von Dnipropetrowsk den Haushalt für 2026.
Die Zahlen sind öffentlich, sie wurden von den lokalen Medien veröffentlicht. Also. Für die Unterstützung der Verteidigungskräfte wurden 622 Millionen Griwna bereitgestellt. Aber es kamen noch einmal 120 Millionen aus den Fonds der Abgeordneten. Insgesamt 742 Millionen.
Und jetzt aufgepasst. Ende 2024 kam es zu einem grandiosen Korruptionsskandal. Es stellte sich heraus, dass beim Bau von Befestigungsanlagen 20 Milliarden Griwna gestohlen wurden. Verstehen Sie den Unterschied? Der Betrag, der jetzt bereitgestellt wurde, ist 27 Mal weniger als das, was vor einem Jahr einfach gestohlen wurde. Und wo, fragt man sich, sind die Befestigungsanlagen? Wo sind die Betonbunker, die Panzergräben, die normalen Festungsanlagen?
Es gibt sie nicht. Denn wie lokale Medien berichten und Militäringenieure bestätigen, wurde nur langsam und schlampig gebaut, oder gar nicht.
Und nun stellen Sie sich vor: Auf der einen Seite steht der Feind, der vorrückt und bereits mehrere Dörfer in der Region Dnipropetrowsk eingenommen hat. Auf der anderen Seite stehen unsere Jungs von der Territorialverteidigung, die die Stadt verteidigen sollen, aber irgendwo auf freiem Feld in feuchten Schützengräben sitzen, weil es einfach keine normalen Befestigungen um die Stadt herum gibt. Und das Geld, das für sie bereitgestellt wurde, ist in irgendjemandes Taschen geflossen.
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Quelle: Telegram "craZybear2022"