"Aber hier ist doch Messerverbotszone!”
ansage.org


“Ja, sollen wir die Ungläubigen jetzt etwa mit der Gabel bekämpfen?” Ratlosigkeit macht sich beim Bundesverband der Islamisten breit, der nach den Ankündigungen von Franziska Giffey und Nancy Faeser eine sofortige Krisensitzung einberufen hat. Messerverbotszonen! Unter diesen Bedingungen kann man einfach nicht arbeiten! Nun war man den Ungläubigen schon soweit entgegengekommen, aus Umweltgründen in der Öffentlichkeit keine Sprengstoffgürtel mehr zu verwenden – zu viel Feinstaub -, aber dieser Verzicht wurde den Islamisten offenbar nicht gedankt. Der anwesende Anwalt erklärte zum Bedauern der Delegierten, eine Verfassungsklage habe keine Aussicht auf Erfolg, denn so weit ginge die Religionsfreiheit in Deutschland nun doch nicht.
Wer plant, jemanden mit dem Messer zu verletzen oder wer aufgrund einer “göttlichen” Eingebung Amok läuft, wird sich natürlich ganz gewiss von den Verbotszonen abschrecken lassen. Ohne diese Zonen wüsste schließlich niemand, wie verboten Mord und Totschlag in Deutschland sind! Egal ob Islamist oder bundesdeutscher Straftäter – alle haben großen Respekt vor einem Straßenschild! Vielleicht sollte man darunter noch ein paar Sammelkörbe aufhängen, in denen die eilends abgelegten Waffen deponiert werden können. Das würde sogar den Warenaustausch befördern: Am Ende der Zone holt man sich einfach ein anderes aus dem Korb wieder heraus. Das funktioniert mit anderen Straßenschildern schließlich hervorragend – kein Mensch käme jemals auf die Idee, das Tempolimit auf der Autobahn zu missachten oder einen Rasen zu betreten! Schließlich steht da doch ein Schild.


Aber einmal im Ernst: Selbst Giffey und Faeser sollten nicht so naiv sein, an die Wirksamkeit solcher Verbotszonen zu glauben. Vermutlich geht es um etwas ganz anderes, nämlich um die Vermeidung dessen, was voller Entsetzen als “racial profiling” bezeichnet wird. Die Statistik zeigt nämlich ganz genau, wer überproportional häufig an Messerattacken beteiligt ist. Das heißt nicht, dass Deutsche niemals mit dem Messer auf andere losgehen – aber die letzten Überfälle in Zügen und Fußgängerzonen gingen fast immer von Migranten aus. Wo sich eine Messerverbotszone befindet, darf künftig auch ohne Verdacht eine Personenkontrolle durchgeführt werden – die Behörden müssen sich dann nicht mehr rechtfertigen. Aber das wird nichts nützen: “Antirassisten” werden dann eben genau beobachten, wo Verbotszonen eingerichtet werden.
Wie die praktische Umsetzung aussehen soll, steht ebenfalls noch in den Sternen, denn auch Busse und Bahnen sollen “messerfrei” werden. Werden nun an allen Einstiegen Metalldetektoren nachgerüstet? Oder müssen Busfahrer und Zugbegleiter diese Aufgabe übernehmen? Da würde ich mich schön bedanken – denn ganz ungefährlich ist dieser Job nicht. Man muss nur an einen aggressiven Fahrgast geraten.
Schlecht durchdacht und am Grundproblem vorbei
Wer morgens auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, weiß zudem, wie überfüllt Busse und Bahnen zu dieser Zeit sind: Quirlige Schüler mischen sich mit müden Arbeitnehmern und streiten um Sitzplätze, während sich in der Mitte ein Radfahrer zwischen drei Rollatoren und vier Kinderwagen quetscht. Die Stimmung ist angespannt – wenn jetzt noch nach Messern gesucht wird, dann kommt es zum Aufstand.
Die Idee von den Messerverbotszonen ist wieder einmal schlecht durchdacht und geht das Grundproblem nicht an. Alle Messermorde, über die in letzter Zeit berichtet wurde, hatten eine Vorgeschichte; die Täter galten als polizeibekannt. Aber da sah niemand einen Grund, etwas zu unternehmen. Wenn schon keine Abschiebung von Mehrfachtätern erfolgt, so sollte wenigstens ihr Bewegungsradius eingeschränkt werden. Wenn uns nach der Tat erklärt wird, der Täter sei durch seine “Fluchterfahrung” traumatisiert worden, nutzt das seinen Opfern reichlich wenig; auch werden diese Erkenntnisse nicht zur Prävention genutzt. Es ist erschreckend, wie wenig sich die Politik um die Folgen der Masseneinwanderung schert. Das ist auch nicht mehr mit “Willkommenskultur” zu erklären, sondern grenzt schon an Mittäterschaft.
Source ansage.org