Überfällige Freigabe für Schmerzpatienten

Überfällige Freigabe für Schmerzpatienten

Tom Besch

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Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendein neuer Aspekt über die Wunderpflanze Hanf veröffentlicht wird. Nicht alle Studien entsprechen den strengen Vorgaben des Ausschusses, der in Deutschland die medizinischen Leitlinien herausgibt. Internationale Standards sorgen für einheitliche Verfahren. Das ist gut, aber langsam. Abgesehen von dem 3000 Jahre alten Wissen über die vielfältigen Möglichkeiten von Cannabis, gibt es genug positive Erkenntnisse und geradezu auffällig wenig Nebenwirkungen zu berichten. Ich möchte die Gefahr, die von Rauschmitteln ausgeht nicht wegreden. Wenn ich aber das Einsatzgebiet Schmerzmedizin betrachte und die Folgen von Opiaten mit denen von Cannabis vergleiche, bleibt nur der Schluss: zuerst mit Cannabis versuchen, bevor Opiate verschrieben werden.

Die Kritiker befürchten eine Welle von Verschreibungen und deuten mit dem Finger auf die USA. Ja, muss ja auch so kommen. Als die Verschreibung der Opiate für die Behandlung durch Ärzte einfacher geworden war, boomte der Verbrauch. Mit allen seinen Folgen. Jedes Opiat, was durch ein Cannabinoid ersetzt werden kann, ist ein Gewinn. Alles andere ist Politik und Lobbyarbeit.

So liegt mir eine richterliche, ablehnende Entscheidung vor, die wie folgt begründet wird “der Wechsel von einem Suchtmittel zum nächsten kann nicht die Lösung sein”

Da fällt einem nicht mehr viel ein. Es geht hierbei nicht um Freizeitkonsum, sondern um eine von zwei Ärzten gewollte Behandlung von chronischen Schmerzen.

Aus diesem Grund sind Studien so wichtig. Zwei ganz aktuelle hab ich heraus gesucht, beide in englischer Sprache. Einmal das Einsatzgebiet Schmerzbehandlung und die zweite Studie hat den Einsatz bei Depressionen untersucht.

Diesen Artikel habe ich im Original bei reddit gepostet

Tom

Tags: #Cannabis, #Opiat, #Schmerzsyndrom, #Leitlinien

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